Schokolade made in Ghana – Mehr Wertschöpfung im Herkunftsland der Kakaobohne

Der Weltladen Freising lädt am Dienstag, 2. April 2019 ein zu einer Infoveranstaltung über die Schokolade fairafric, eine der wenigen Schokoladen, die im Herkunftsland der Kakaobohne hergestellt wird.

Das in München ansässige deutsch-ghanaische Start-up fairafric produziert Schokolade in Ghana mit dem Ziel, qualifizierte Arbeitsplätze durch die Weiterverarbeitung der landeseigenen Rohstoffe zu schaffen. Durch die Weiterverarbeitung des Kakaos in Ghana kann das lokale Einkommen um ein Vielfaches gesteigert werden – ein Ansatz, der aktuell noch wenig verbreitet ist, da Kakaobohnen traditionell bereits vor der Weiterverarbeitung exportiert werden.

Die Referentin, Julia Gause von fairafric, freut sich darauf, von den Herausforderungen und Chancen aus dem westafrikanischen Land zu berichten.

 „Der Kakaoanbau ist die Haupteinnahmequelle für über 5,5 Millionen Bäuerinnen und Bauern  und sichert darüber hinaus den Lebensunterhalt von über 14 Millionen Arbeiter_innen und ihren Familien in Ländern des Globalen Südens. In manchen westafrikanischen Ländern wie der Elfenbeinküste und Ghana, sind 90% der Kleinbäuer_innen vom Kakaoanbau als Haupteinnahmequelle abhängig. Viele Kakaobauern und -bäuerinnen müssen jedoch mit weniger als 1,25 US-Dollar am Tag auskommen.“ (Quelle: www.makechocolatefair.org)

Fairafric versucht hier neue Wege zu gehen.

Neugierig geworden? Dann freuen wir uns, wenn Sie am Dienstag, 2.4.2019 um 18 Uhr im Weltladen vorbeischauen.

Einen interessanten Artikel dazu finden Sie unter folgendem Link: https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/kakao-start-up-der-preis-des-guten-gewissens-1.3574509?reduced=true

 

Eine Kooperation vom Weltladen Freising und dem Eine Welt Netzwerk Bayern e.V.. Die Veranstaltung wird gefördert aus Mitteln der bayerischen Staatskanzlei.