Presseinformationen des Weltladens Freising

Zum Flyer des Vereins "Partnerschaft eine Welt Freising e. V." (Trägerverein des Weltladens Freising).

 

 

Pressemitteilungen:

 

 

04.06.2018

Faires Forum Freising

Kampagne Faire Bälle: „Fair Play: Freising bringt den Ball ins Rollen!“

Das Faire Forum Freising will dieses Jahr – anlässlich der Fußball-WM – das Thema „Faire Bälle“ in das Bewusstsein von Schulen und Vereinen rücken, denn: Wir im „globalen Norden“ können mit unserem Konsum-/Kaufverhalten zu besseren Arbeitsbedingungen und fairen Löhnen im „globalen Süden“ beitragen. Langfristiges Ziel ist, in der Beschaffung von Sportbällen in Freisinger Schulen und Vereinen auf fair produzierte und gehandelte Bälle umzusteigen. In 2018 sollen Schulen und Vereine gewonnen werden, Bälle im Schul-/Vereinsalltag zu testen.

Informationsveranstaltung „Fair Play - Fair Pay?” am 9.7.

Um hierzu einen Beitrag zu leisten, lädt das Faire Forum Freising am 9.7.2018 um 19:00 Uhr in die Sporthalle des Josef-Hofmiller Gymnasiums zu einer Veranstaltung ein, bei der faire Bälle vorgestellt und getestet sowie Hintergrund zu Herstellungsbedingungen vermittelt werden. Zielgruppe sind hier: Schulvertreter*innen, Sportlehrer*innen und Sportvereinsvertreter*innen sowie Entscheidungsträger*innen und Verwaltungsmitarbeiter*innen. Robert Weber von der Bad Boyz Ballfabrik wird einen Vortrag zur Ballproduktion halten und Bälle zum Testen mitbringen, so dass nach der Information verschiedene Bälle getestet werden können. Oberbürgermeister Tobias Eschenbacher wird die Veranstaltung eröffnen. Außerdem wird Herr Robert Scholz, Stellvertreter des Landrates, ein Grußwort halten.

Bildung als Schlüssel für Veränderung „Fair Play – Faires Spiel in der Einen Welt!“

Im Rahmen des Projektes bietet das Bildungsteam des Weltladens ein Bildungsprojekt für Schulklassen (Jg. 4-6) an. Das Schulklassenprogramm informiert Kinder über Fußballproduktion, Kinderarbeit und das Leben in anderen Ländern. Durch die Auseinandersetzung mit dem eigenen Freizeitverhalten sollen junge Menschen für einen nachhaltigen Lebensstil sensibilisiert werden. Eigene Handlungsmöglichkeiten im eigenen Lebensumfeld werden aufgezeigt. Bis zu den Sommerferien wird die Bildungseinheit mit einer Klasse der Grundschule Vötting, mit einer Gruppe der Staatlichen Realschule Freising II sowie mit Schüler*innen des Josef-Hofmiller-Gymnasiums durchgeführt.

Fördergelder bewilligt!

Das Projekt wird gefördert durch die Stadt Freising, durch Engagement Global mit finanzieller Unterstützung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung sowie durch Mission EineWelt aus Mitteln der Evang.-Luth. Kirche in Bayern. Desweiteren wird es unterstützt durch den Landkreis Freising.

Faires Forum Freising, Heide Hoffmann (Sprecherin), c/o Weltladen Freising, Ziegelgasse 14, 85354 Freising, 08161/5193492  

 

 

12.05.2018 

Bürgermeisterin Eva Bönig und Weltladengäste trinken gemeinsam die erste Tasse fairen freisinger

 „Sehr vollmundig“ beschrieb Bürgermeisterin Eva Bönig den Geschmack des neuen Stadt-Kaffees, dem fairen freisinger. „Ausgewogen“ ergänzte Anita Lerchl vom Weltladen-Team. Am 12. Mai hatte der Weltladen zu einem fairen Frühstück geladen, bei dem auch der faire freisinger der Öffentlichkeit präsentiert wurde. Mit dem Freising-spezifisch-gestalteten Etikett kann er die Identifikation erhöhen und als Mitbringsel oder Geschenk aus Freising dienen. So hat sich Bürgermeisterin Eva Bönig auf dem Etikett wiedergefunden, da sie als Jugendliche in einem Haus in der Ziegelgasse gewohnt hat, denn: Das von Ursula Blum gestaltete Etikett zeigt die Ziegelgasse mit Blick auf die Georgskirche.

In ihrem Grußwort betont Bürgermeisterin Eva Bönig, dass der faire freisinger ein sichtbares Zeichen für den fairen Handel ist. Schritt für Schritt werde die Fair Trade Stadt Freising das Bewusstsein für den fairen Handel stärken. Nach dem Stadt-Kaffee folge in diesem Jahr noch die Kampagne des Fairen Forums „Fair Play: Freising bringt den Ball ins Rollen.“, die das Anliegen verfolgt, in der Beschaffung von Sportbällen in Freisinger Schulen und Vereinen langfristig auf fair gehandelte Bälle umzusteigen. Laut Eva Bönig könnten dann perspektivisch Herstellungsbedingungen von Arbeitskleidung beim Bauhof in den Blick genommen werden. Wichtig sei ihr, dass wir bei unserem Konsum darauf achten, dass Kinderarbeit ausgeschlossen ist. Im fairen Handel ist ausbeuterische Kinderarbeit verboten. Auch wird ein Lohn gezahlt, der die Mitarbeit von Kindern unnötig macht. Über die Fair-Trade-Prämie wird zudem häufig in Schulen investiert.

Der faire freisinger wird als Filterkaffee gemahlen im 250g Paket bzw. als Bohne im 500g Paket angeboten. Zukünftige Verkaufsstellen sind: Weltladen Freising, Ziegelgasse 14; Fashion & More, Unteren Hauptstraße 50; LebensArt, Erdinger Straße 45; Tagwerk in der Erdinger Straße 31b.

Mit fair gehandeltem Kaffee ein Zeichen für Menschen- und Arbeitsrechte setzen

Der Weltladentag, als politischer Aktionstag der Weltläden, steht 2018 unter dem Motto: „Menschen- und Arbeitsrechte weltweit verbindlich schützen.“ Der faire freisinger ist dazu ein Beitrag, erläuterte Ingrid Oberle, Vorstandmitglied des Vereins Partnerschaft Eine Welt e.V., in Ihrer Begrüßungrede .,. Zudem stellte sie die Unterschriftenaktion vor, die der Weltladen Freising gemeinsam mit vielen Weltläden bundesweit am 12.5. gestartet hat. Die Bundestagsabgeordneten sollen mit der Unterschrift aufgefordert werden, in ihrer Amtszeit darauf hinzuwirken, dass Unternehmensverantwortung mit Blick auf Menschen- und Arbeitsrechte verbindlich festgeschrieben wird. Dazu schreibt der Weltladen-Dachverband: „Getrieben vom Streben nach grenzenlosem Wachstum geht es in der Wirtschaft häufig unfair zu. Bei der Herstellung unserer Alltagsprodukte werden häufig Menschenrechte verletzt und die Umwelt zerstört. Auch deutsche Unternehmen sind immer wieder an Menschenrechtsverletzungen im Ausland beteiligt oder profitieren davon. Aus unserer Sicht hat die deutsche Politik in den letzten Jahren viele Möglichkeiten verpasst, die Ausbeutung von Mensch und Umwelt bei der Herstellung unserer Alltagsprodukte zu stoppen und verbindliche menschenrechtliche Vorgaben für Unternehmen zu beschließen.“ Die Unterschriftenliste liegt im Weltladen zur Unterschrift aus.

fairer freisinger -Kaffee aus Äthiopien, fair und bio

Die Arabica-Kaffee-Sorte Sidamo, benannt nach der ehemaligen Provinz Sidamo, gehört zum allerbesten, was weltweit an Kaffeebohnen wächst. Ein Highlight für Genießer*innen. Diese Kaffeebohnen werden, wie rund 95 Prozent des äthiopischen Kaffees, von Kleinbauern produziert oder als wilder Kaffee im Wald geerntet. Sie wachsen in einer durchschnittlichen Höhe von 1.700 m. Nach Deutschland werden die Bohnen von OCFCU (Oromia Coffee Farmers Cooperative Union) exportiert. Die Kooperative unterstützt 100.000 Kleinbauernfamilien in Äthiopien. Der faire Handel garantiert diesen Familien mit gerechten Abnahmepreisen sowie Bio- und Sozialzuschlägen ein besseres Einkommen.

 

 

05.05.2018

Einladung zur ersten Tasse fairer freisinger, dem neuen Stadt-Kaffee, am 12.5.

Am12. Mai um 10 Uhr wird im Weltladen Freising der Weltladentag 2018 gefeiert. Eingeladen sind alle Interessierten bei einem fairen Frühstück faire Köstlichkeiten zu probieren. Das ganz besondere Highlight in diesem Jahr ist die Verkostung des ersten eigenen Kaffees, dem fairen freisinger. Um 10:00 Uhr wird Bürgermeisterin Frau Eva Bönig mit allen Anwesenden die neue Kaffeesorte verkosten. Die Veranstaltung findet je nach Wetter im oder vorm Weltladen in der Ziegelgasse 14 statt.

fairer freisinger -Kaffee aus Äthiopien, fair und bio

Die Arabica-Kaffee-Sorte Sidamo, benannt nach der ehemaligen Provinz Sidamo, gehört zum allerbesten, was weltweit an Kaffeebohnen wächst. Ein Highlight für Genießer*innen. Diese Kaffeebohnen werden, wie rund 95 Prozent des äthiopischen Kaffees, von Kleinbauern produziert oder als wilder Kaffee im Wald geerntet. Sie wachsen in einer durchschnittlichen Höhe von 1.700 m. Nach Deutschland werden die Bohnen von OCFCU (Oromia Coffee Farmers Cooperative Union) exportiert. Die Kooperative unterstützt 100.000 Kleinbauernfamilien in Äthiopien. Der faire Handel garantiert diesen Familien mit gerechten Abnahmepreisen sowie Bio- und Sozialzuschlägen ein besseres Einkommen.

Mit dem Stadt-Kaffee will der Verein Partnerschaft Eine Welt e.V. ein sichtbares Zeichen für den fairen Handel setzen. Mit dem Freising-spezifisch-gestalteten Etikett (die Ziegelgasse mit Blick auf die Georgskirche) kann er die Identifikation erhöhen und als Mitbringsel oder Geschenk aus Freising dienen. Der faire freisinger wird als Filterkaffee gemahlen im 250g Paket bzw. als Bohne im 500g Paket angeboten. Zusätzlich zum Weltladen wird er auch bei Fashion & More in der Unteren Hauptstraße 50 sowie bei LebensArt in der Erdinger Straße 45 (Lerchenfeld), beides im Fairen Forum Freising engagierte Einzelhandelsgeschäfte, zu kaufen sein.

Mit fair gehandeltem Kaffee ein Zeichen für Menschen- und Arbeitsrechte setzen

Der Weltladentag, als politischer Aktionstag der Weltläden, steht 2018 unter dem Motto: „Menschen- und Arbeitsrechte weltweit verbindlich schützen.“ Der Weltladen Freising wird am 12.5. gemeinsam mit vielen Weltläden bundesweit eine Unterschriftenaktion starten, die sich an die jeweiligen Bundestagsabgeordneten richtet. Diese sollen mit der Unterschrift aufgefordert werden, in ihrer Amtszeit darauf hinzuwirken, dass Unternehmensverantwortung mit Blick auf Menschen- und Arbeitsrechte verbindlich festgeschrieben wird. Dazu schreibt der Weltladen-Dachverband: „Getrieben vom Streben nach grenzenlosem Wachstum geht es in der Wirtschaft häufig unfair zu. Bei der Herstellung unserer Alltagsprodukte werden häufig Menschenrechte verletzt und die Umwelt zerstört. Auch deutsche Unternehmen sind immer wieder an Menschenrechtsverletzungen im Ausland beteiligt oder profitieren davon. Aus unserer Sicht hat die deutsche Politik in den letzten Jahren viele Möglichkeiten verpasst, die Ausbeutung von Mensch und Umwelt bei der Herstellung unserer Alltagsprodukte zu stoppen und verbindliche menschenrechtliche Vorgaben für Unternehmen zu beschließen.“  

 

 

23.02.2018

Wie kommt der Regenwald in unseren Einkaufskorb?

Was haben Gummiband, Fahrradschlauch, Kaugummi oder Zahnstocher mit dem Regenwald zu tun? Bei Vanille oder Kakao können wir uns vielleicht noch vorstellen, dass diese einen Bezug zum Regenwald haben, da diese Produkte bei uns nicht wachsen. Aber Fahrradschlauch und Kaugummi? Wer wissen will, was diese mit dem Regenwald zu tun haben, kann bis zum 02.03.2018 im Weltladen Freising in der Ziegelgasse 14 das Regenwald-Memory spielen. Auf dem Tisch in der Mitte des Ladens ist es aufgebaut und lädt zu einer Erkundungstour in den Regenwald ein.

Parallel vermittelt das thematisch dazu gestaltete Schaufenster einen Eindruck von der „Lebenswelt Regenwald“. Vor einer Regenwaldkulisse schwingen Lianen mit verschiedenen Samen und Früchten.

Anlass für dieses Thema ist der Weltgebetstag am 2. März 2018, der sich dieses Jahr mit dem Land Surinam beschäftigt. Surinam ist das kleinste Land Südamerikas. Es besticht durch seine kulturelle, religiöse und sprachliche Fülle. Durch das tropische Klima begünstigt spiegelt sich die Vielfalt Surinams auch in der Tier- und Pflanzenwelt wider. So besteht aktuell ca. 80% des Staatsgebietes aus Regenwald – mit mehr als 1.000 Baumarten, 715 Vogelarten und 60 verschiedenen Arten von Helikonien. Doch dieser wertvolle Lebensraum ist bedroht. Der Abbau von Gold und die voranschreitende Abholzung gefährden ihn.

Welche Bedeutung hat der Regenwald für uns?

„Der tropische Regenwald ist der artenreichste Lebensraum der Welt. … Als grüne Lunge sorgen die Regenwälder für ein ausgeglichenes Weltklima. … Mit jedem gerodeten Baum verlieren wir ein Stück Artenvielfalt und die indigenen Völker ein Stück ihres Lebensraums. Die tropischen Regenwälder sind kolossale Kohlenstoffspeicher. In keinem Ökosystem ist so viel Kohlenstoff gespeichert wie in dem Holz der noch vorhandenen Wälder. … Wenn Regenwald verbrannt wird, wird Kohlenstoff als Treibhausgas Kohlendioxid (CO2) in die Atmosphäre freigesetzt. Dies trägt zur Verstärkung des Treibhauseffektes und somit zum Klimawandel bei. … Hauptverantwortlich ist die auf Wachstum und Konsum ausgerichtete Lebensweise der Industriegesellschaften. Wir brauchen immer mehr, z.B. Papier, Möbel, Fleisch, Energie, Kosmetik, Smartphones. Für deren Produktion rücken Erdöl- und Erdgasfirmen, agrar- und forstwirtschaftliche Großunternehmen sowie der Bergbau in den Regenwald vor.“ (siehe: Ökoprojekt Mobilspiel: Buen Vivir – Regenwald und Klimaschutz)

Mit seiner kleinen Ausstellung will der Weltladen auf die Bedeutung aufmerksam machen, die der Regenwald für uns hat, denn: Regenwaldschutz ist Klimaschutz.

 

 

13.01.2018

Essen ist politisch: Weltladen Freising wirbt im Schaufenster für eine bäuerliche, ökologischere Landwirtschaft, die alle Menschen weltweit ernährt!

„Essen ist politisch“ prangt in großen Buchstaben auf der Schaufensterscheibe des Weltladens. Dahinter sind eine Weltkugel und Lebensmittel aus fairer sowie ökologisch-regionaler Produktion zu sehen.

Im Vorfeld der bundesweiten Demonstration „Wir haben es satt!“, die am 20.01.2018 in Berlin stattfindet, möchte der Weltladen Freising die Aufmerksamkeit auf die Art und Weise, wie wir Lebensmittel produzieren und Handel betreiben, lenken, denn: Obwohl die weltweite Lebensmittelproduktion ausreichen würde, um alle Menschen zu ernähren, hungern Menschen. Kleinbauern und –bäuerinnen werden zunehmend abhängig von Saatgut- und Gentechnikfirmen, werden für den Anbau von Futtermitteln oder Energiepflanzen von ihrem Land vertrieben. Die Märkte des Südens werden von subventionierten Lebensmitteln aus den USA und Europa überschwemmt, so dass die einheimische Bevölkerung ihre Produkte nicht mehr verkaufen kann. Degenerierte Böden und Naturkatastrophen infolge des Klimawandels lassen die Ernteerträge unkalkulierbar werden. Eine Agrarwende hin zu einer bäuerlichen ökologischen Landwirtschaft weltweit ist notwendig, um langfristig Ernährungssicherheit und –souveränität zu erreichen. Fairer Handel, ökologischer Landbau sowie regionale Erzeugung gehen hier Hand in Hand, denn Landwirte sind weltweit mit ähnlichen Problemen konfrontiert.

Fairer Handel sichert Existenzen: Der faire Handel fördert Kleinbauern und –bäuerinnen. Der kombinierte Anbau von Exportprodukten und Erzeugnissen für den regionalen Markt bzw. die Selbstversorgung hilft Menschen der Armut zu entkommen. Öko-Landbau schützt Mensch und Umwelt: Der ökologische Landbau trägt entscheidend zum dauerhaften Erhalt der Bodenfruchtbarkeit, der biologischen Vielfalt und damit zu einer langfristigen Stabilisierung der Erträge bei. Mit dem Kauf ökologisch produzierter und fair gehandelter Produkte kann die Lebens- und Ernährungssituation von Kleinbauern weltweit verbessert werden. (siehe auch: www.oekoplusfair.de)

Die Demonstration „Wir haben es satt“ richtet sich unter dem Motto „Essen ist politisch“ mit Forderungen für eine zukunftsfähige Agrar- und Ernährungspolitik an die Öffentlichkeit und an die Landwirtschaftsminister_innen aus aller Welt, die sich zur Eröffnung der weltgrößten Agrarmesse „Grüne Woche“ am 20.01.2018 in Berlin treffen. Wer sich noch auf den Weg nach Berlin machen will, um bei der Demonstration dabei zu sein, kann sich an Tagwerk e.V. wenden. Diese organisieren einen Bus.