Presseinformationen des Weltladens Freising

Zum Flyer des Vereins "Partnerschaft eine Welt Freising e. V." (Trägerverein des Weltladens Freising).

 

 

Pressemitteilungen:

 

 

18.12.2018 

Weltladen übergibt Unterschriften an MdB Erich Irlstorfer:

Menschen- und Arbeitsrechte weltweit verbindlich schützen!

Am 25. September 2015 wurden die nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen (SDG) verabschiedet. Im Rahmen dieser Ziele hat sich Deutschland dazu verpflichtet, für sozial- und umweltverträgliche Produktionsweisen weltweit zu sorgen. Faire Arbeitsbedingungen für alle können aber nur erreicht werden, wenn Unternehmen gesetzlich dazu verpflichtet werden, Menschenrechte entlang ihrer gesamten Lieferkette zu achten. Deshalb appelliert das Forum Fairer Handel im Rahmen der Kampagne "Mensch. Macht. Handel. Fair." gemeinsam mit dem Weltladen-Dachverband und über 450 Weltläden in Deutschland an die Abgeordneten im deutschen Bundestag, den Schutz von Menschen- und Arbeitsrech- ten auf ihre politische Agenda zu setzen.

Unterschriftenaktion in den Weltläden

Seit dem Weltladentag am 12. Mai sammelten Weltläden in ganz Deutschland Unterschriften, um die Ausbeutung von Mensch und Umwelt durch Unternehmen zu stoppen. Der Appell an die Abgeordneten: Setzen Sie sich als Mitglied des deutschen Bundestags für eine gesetzliche Unternehmensverantwortung ein!

In Freising wurden seitdem 314 Unterschriften gesammelt, die am kommenden Freitag, den 21. Dezember um 9:45 Uhr an unseren Bundestagsabgeordneten Erich Irlstorfer übergeben werden. Aufgrund der Termindichte von Herrn Irlstorfer findet die Übergabe vor dem Eingang des Klinikums Freising, Alois-Steinecker-Straße 18, statt.

Der Weltladen Freising will gemeinsam mit dem Freisinger Fairen Forum Herrn Irlstorfer auch weiterhin daran erinnern, die bei den Vereinten Nationen eingegangenen Verpflichtungen zur Einhaltung sozial- und umweltverträglicher Produktionsweisen zu erfüllen.

Hintergrund der Kampagne

Bei der Herstellung unserer Alltagsprodukte werden häufig Menschenrechte verletzt und die Umwelt zerstört. Auch deutsche Unternehmen sind immer wieder an Menschenrechtsver- letzungen im Ausland beteiligt oder profitieren davon.

Faire Arbeitsbedingungen für alle können nur erreicht werden, wenn Unternehmen gesetz- lich verpflichtet werden, Menschenrechte entlang ihrer gesamten Lieferkette zu achten. So eine Verbindlichkeit zu schaffen, ist Aufgabe unserer Politik. Deshalb fordern wir, die Unterzeichner*innen der Unterschriftenaktion, von der deutschen Bundesregierung:

  • eine verbindliche menschenrechtliche Sorgfaltspflicht für deutsche Unternehmen entlang ihrer Lieferkette per Gesetz festzuschreiben;
  • sich aktiv für ein international verbindliches Abkommen zu Wirtschaft und Men- schenrechte ("UN Treaty") einzusetzen;
  • die Überprüfung des Nationalen Aktionsplan für Wirtschaft und Menschenrechte (NAP) gründlich und nachvollziehbar zu gestalten.

 

 

04.06.2018

Faires Forum Freising

Kampagne Faire Bälle: „Fair Play: Freising bringt den Ball ins Rollen!“

Das Faire Forum Freising will dieses Jahr – anlässlich der Fußball-WM – das Thema „Faire Bälle“ in das Bewusstsein von Schulen und Vereinen rücken, denn: Wir im „globalen Norden“ können mit unserem Konsum-/Kaufverhalten zu besseren Arbeitsbedingungen und fairen Löhnen im „globalen Süden“ beitragen. Langfristiges Ziel ist, in der Beschaffung von Sportbällen in Freisinger Schulen und Vereinen auf fair produzierte und gehandelte Bälle umzusteigen. In 2018 sollen Schulen und Vereine gewonnen werden, Bälle im Schul-/Vereinsalltag zu testen.

Informationsveranstaltung „Fair Play - Fair Pay?” am 9.7.

Um hierzu einen Beitrag zu leisten, lädt das Faire Forum Freising am 9.7.2018 um 19:00 Uhr in die Sporthalle des Josef-Hofmiller Gymnasiums zu einer Veranstaltung ein, bei der faire Bälle vorgestellt und getestet sowie Hintergrund zu Herstellungsbedingungen vermittelt werden. Zielgruppe sind hier: Schulvertreter*innen, Sportlehrer*innen und Sportvereinsvertreter*innen sowie Entscheidungsträger*innen und Verwaltungsmitarbeiter*innen. Robert Weber von der Bad Boyz Ballfabrik wird einen Vortrag zur Ballproduktion halten und Bälle zum Testen mitbringen, so dass nach der Information verschiedene Bälle getestet werden können. Oberbürgermeister Tobias Eschenbacher wird die Veranstaltung eröffnen. Außerdem wird Herr Robert Scholz, Stellvertreter des Landrates, ein Grußwort halten.

Bildung als Schlüssel für Veränderung „Fair Play – Faires Spiel in der Einen Welt!“

Im Rahmen des Projektes bietet das Bildungsteam des Weltladens ein Bildungsprojekt für Schulklassen (Jg. 4-6) an. Das Schulklassenprogramm informiert Kinder über Fußballproduktion, Kinderarbeit und das Leben in anderen Ländern. Durch die Auseinandersetzung mit dem eigenen Freizeitverhalten sollen junge Menschen für einen nachhaltigen Lebensstil sensibilisiert werden. Eigene Handlungsmöglichkeiten im eigenen Lebensumfeld werden aufgezeigt. Bis zu den Sommerferien wird die Bildungseinheit mit einer Klasse der Grundschule Vötting, mit einer Gruppe der Staatlichen Realschule Freising II sowie mit Schüler*innen des Josef-Hofmiller-Gymnasiums durchgeführt.

Fördergelder bewilligt!

Das Projekt wird gefördert durch die Stadt Freising, durch Engagement Global mit finanzieller Unterstützung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung sowie durch Mission EineWelt aus Mitteln der Evang.-Luth. Kirche in Bayern. Desweiteren wird es unterstützt durch den Landkreis Freising.

Faires Forum Freising, Heide Hoffmann (Sprecherin), c/o Weltladen Freising, Ziegelgasse 14, 85354 Freising, 08161/5193492  

 

 

12.05.2018 

Bürgermeisterin Eva Bönig und Weltladengäste trinken gemeinsam die erste Tasse fairen freisinger

 „Sehr vollmundig“ beschrieb Bürgermeisterin Eva Bönig den Geschmack des neuen Stadt-Kaffees, dem fairen freisinger. „Ausgewogen“ ergänzte Anita Lerchl vom Weltladen-Team. Am 12. Mai hatte der Weltladen zu einem fairen Frühstück geladen, bei dem auch der faire freisinger der Öffentlichkeit präsentiert wurde. Mit dem Freising-spezifisch-gestalteten Etikett kann er die Identifikation erhöhen und als Mitbringsel oder Geschenk aus Freising dienen. So hat sich Bürgermeisterin Eva Bönig auf dem Etikett wiedergefunden, da sie als Jugendliche in einem Haus in der Ziegelgasse gewohnt hat, denn: Das von Ursula Blum gestaltete Etikett zeigt die Ziegelgasse mit Blick auf die Georgskirche.

In ihrem Grußwort betont Bürgermeisterin Eva Bönig, dass der faire freisinger ein sichtbares Zeichen für den fairen Handel ist. Schritt für Schritt werde die Fair Trade Stadt Freising das Bewusstsein für den fairen Handel stärken. Nach dem Stadt-Kaffee folge in diesem Jahr noch die Kampagne des Fairen Forums „Fair Play: Freising bringt den Ball ins Rollen.“, die das Anliegen verfolgt, in der Beschaffung von Sportbällen in Freisinger Schulen und Vereinen langfristig auf fair gehandelte Bälle umzusteigen. Laut Eva Bönig könnten dann perspektivisch Herstellungsbedingungen von Arbeitskleidung beim Bauhof in den Blick genommen werden. Wichtig sei ihr, dass wir bei unserem Konsum darauf achten, dass Kinderarbeit ausgeschlossen ist. Im fairen Handel ist ausbeuterische Kinderarbeit verboten. Auch wird ein Lohn gezahlt, der die Mitarbeit von Kindern unnötig macht. Über die Fair-Trade-Prämie wird zudem häufig in Schulen investiert.

Der faire freisinger wird als Filterkaffee gemahlen im 250g Paket bzw. als Bohne im 500g Paket angeboten. Zukünftige Verkaufsstellen sind: Weltladen Freising, Ziegelgasse 14; Fashion & More, Unteren Hauptstraße 50; LebensArt, Erdinger Straße 45; Tagwerk in der Erdinger Straße 31b.

Mit fair gehandeltem Kaffee ein Zeichen für Menschen- und Arbeitsrechte setzen

Der Weltladentag, als politischer Aktionstag der Weltläden, steht 2018 unter dem Motto: „Menschen- und Arbeitsrechte weltweit verbindlich schützen.“ Der faire freisinger ist dazu ein Beitrag, erläuterte Ingrid Oberle, Vorstandmitglied des Vereins Partnerschaft Eine Welt e.V., in Ihrer Begrüßungrede .,. Zudem stellte sie die Unterschriftenaktion vor, die der Weltladen Freising gemeinsam mit vielen Weltläden bundesweit am 12.5. gestartet hat. Die Bundestagsabgeordneten sollen mit der Unterschrift aufgefordert werden, in ihrer Amtszeit darauf hinzuwirken, dass Unternehmensverantwortung mit Blick auf Menschen- und Arbeitsrechte verbindlich festgeschrieben wird. Dazu schreibt der Weltladen-Dachverband: „Getrieben vom Streben nach grenzenlosem Wachstum geht es in der Wirtschaft häufig unfair zu. Bei der Herstellung unserer Alltagsprodukte werden häufig Menschenrechte verletzt und die Umwelt zerstört. Auch deutsche Unternehmen sind immer wieder an Menschenrechtsverletzungen im Ausland beteiligt oder profitieren davon. Aus unserer Sicht hat die deutsche Politik in den letzten Jahren viele Möglichkeiten verpasst, die Ausbeutung von Mensch und Umwelt bei der Herstellung unserer Alltagsprodukte zu stoppen und verbindliche menschenrechtliche Vorgaben für Unternehmen zu beschließen.“ Die Unterschriftenliste liegt im Weltladen zur Unterschrift aus.

fairer freisinger -Kaffee aus Äthiopien, fair und bio

Die Arabica-Kaffee-Sorte Sidamo, benannt nach der ehemaligen Provinz Sidamo, gehört zum allerbesten, was weltweit an Kaffeebohnen wächst. Ein Highlight für Genießer*innen. Diese Kaffeebohnen werden, wie rund 95 Prozent des äthiopischen Kaffees, von Kleinbauern produziert oder als wilder Kaffee im Wald geerntet. Sie wachsen in einer durchschnittlichen Höhe von 1.700 m. Nach Deutschland werden die Bohnen von OCFCU (Oromia Coffee Farmers Cooperative Union) exportiert. Die Kooperative unterstützt 100.000 Kleinbauernfamilien in Äthiopien. Der faire Handel garantiert diesen Familien mit gerechten Abnahmepreisen sowie Bio- und Sozialzuschlägen ein besseres Einkommen.

 

 

05.05.2018

Einladung zur ersten Tasse fairer freisinger, dem neuen Stadt-Kaffee, am 12.5.

Am12. Mai um 10 Uhr wird im Weltladen Freising der Weltladentag 2018 gefeiert. Eingeladen sind alle Interessierten bei einem fairen Frühstück faire Köstlichkeiten zu probieren. Das ganz besondere Highlight in diesem Jahr ist die Verkostung des ersten eigenen Kaffees, dem fairen freisinger. Um 10:00 Uhr wird Bürgermeisterin Frau Eva Bönig mit allen Anwesenden die neue Kaffeesorte verkosten. Die Veranstaltung findet je nach Wetter im oder vorm Weltladen in der Ziegelgasse 14 statt.

fairer freisinger -Kaffee aus Äthiopien, fair und bio

Die Arabica-Kaffee-Sorte Sidamo, benannt nach der ehemaligen Provinz Sidamo, gehört zum allerbesten, was weltweit an Kaffeebohnen wächst. Ein Highlight für Genießer*innen. Diese Kaffeebohnen werden, wie rund 95 Prozent des äthiopischen Kaffees, von Kleinbauern produziert oder als wilder Kaffee im Wald geerntet. Sie wachsen in einer durchschnittlichen Höhe von 1.700 m. Nach Deutschland werden die Bohnen von OCFCU (Oromia Coffee Farmers Cooperative Union) exportiert. Die Kooperative unterstützt 100.000 Kleinbauernfamilien in Äthiopien. Der faire Handel garantiert diesen Familien mit gerechten Abnahmepreisen sowie Bio- und Sozialzuschlägen ein besseres Einkommen.

Mit dem Stadt-Kaffee will der Verein Partnerschaft Eine Welt e.V. ein sichtbares Zeichen für den fairen Handel setzen. Mit dem Freising-spezifisch-gestalteten Etikett (die Ziegelgasse mit Blick auf die Georgskirche) kann er die Identifikation erhöhen und als Mitbringsel oder Geschenk aus Freising dienen. Der faire freisinger wird als Filterkaffee gemahlen im 250g Paket bzw. als Bohne im 500g Paket angeboten. Zusätzlich zum Weltladen wird er auch bei Fashion & More in der Unteren Hauptstraße 50 sowie bei LebensArt in der Erdinger Straße 45 (Lerchenfeld), beides im Fairen Forum Freising engagierte Einzelhandelsgeschäfte, zu kaufen sein.

Mit fair gehandeltem Kaffee ein Zeichen für Menschen- und Arbeitsrechte setzen

Der Weltladentag, als politischer Aktionstag der Weltläden, steht 2018 unter dem Motto: „Menschen- und Arbeitsrechte weltweit verbindlich schützen.“ Der Weltladen Freising wird am 12.5. gemeinsam mit vielen Weltläden bundesweit eine Unterschriftenaktion starten, die sich an die jeweiligen Bundestagsabgeordneten richtet. Diese sollen mit der Unterschrift aufgefordert werden, in ihrer Amtszeit darauf hinzuwirken, dass Unternehmensverantwortung mit Blick auf Menschen- und Arbeitsrechte verbindlich festgeschrieben wird. Dazu schreibt der Weltladen-Dachverband: „Getrieben vom Streben nach grenzenlosem Wachstum geht es in der Wirtschaft häufig unfair zu. Bei der Herstellung unserer Alltagsprodukte werden häufig Menschenrechte verletzt und die Umwelt zerstört. Auch deutsche Unternehmen sind immer wieder an Menschenrechtsverletzungen im Ausland beteiligt oder profitieren davon. Aus unserer Sicht hat die deutsche Politik in den letzten Jahren viele Möglichkeiten verpasst, die Ausbeutung von Mensch und Umwelt bei der Herstellung unserer Alltagsprodukte zu stoppen und verbindliche menschenrechtliche Vorgaben für Unternehmen zu beschließen.“  

 

 

23.02.2018

Wie kommt der Regenwald in unseren Einkaufskorb?

Was haben Gummiband, Fahrradschlauch, Kaugummi oder Zahnstocher mit dem Regenwald zu tun? Bei Vanille oder Kakao können wir uns vielleicht noch vorstellen, dass diese einen Bezug zum Regenwald haben, da diese Produkte bei uns nicht wachsen. Aber Fahrradschlauch und Kaugummi? Wer wissen will, was diese mit dem Regenwald zu tun haben, kann bis zum 02.03.2018 im Weltladen Freising in der Ziegelgasse 14 das Regenwald-Memory spielen. Auf dem Tisch in der Mitte des Ladens ist es aufgebaut und lädt zu einer Erkundungstour in den Regenwald ein.

Parallel vermittelt das thematisch dazu gestaltete Schaufenster einen Eindruck von der „Lebenswelt Regenwald“. Vor einer Regenwaldkulisse schwingen Lianen mit verschiedenen Samen und Früchten.

Anlass für dieses Thema ist der Weltgebetstag am 2. März 2018, der sich dieses Jahr mit dem Land Surinam beschäftigt. Surinam ist das kleinste Land Südamerikas. Es besticht durch seine kulturelle, religiöse und sprachliche Fülle. Durch das tropische Klima begünstigt spiegelt sich die Vielfalt Surinams auch in der Tier- und Pflanzenwelt wider. So besteht aktuell ca. 80% des Staatsgebietes aus Regenwald – mit mehr als 1.000 Baumarten, 715 Vogelarten und 60 verschiedenen Arten von Helikonien. Doch dieser wertvolle Lebensraum ist bedroht. Der Abbau von Gold und die voranschreitende Abholzung gefährden ihn.

Welche Bedeutung hat der Regenwald für uns?

„Der tropische Regenwald ist der artenreichste Lebensraum der Welt. … Als grüne Lunge sorgen die Regenwälder für ein ausgeglichenes Weltklima. … Mit jedem gerodeten Baum verlieren wir ein Stück Artenvielfalt und die indigenen Völker ein Stück ihres Lebensraums. Die tropischen Regenwälder sind kolossale Kohlenstoffspeicher. In keinem Ökosystem ist so viel Kohlenstoff gespeichert wie in dem Holz der noch vorhandenen Wälder. … Wenn Regenwald verbrannt wird, wird Kohlenstoff als Treibhausgas Kohlendioxid (CO2) in die Atmosphäre freigesetzt. Dies trägt zur Verstärkung des Treibhauseffektes und somit zum Klimawandel bei. … Hauptverantwortlich ist die auf Wachstum und Konsum ausgerichtete Lebensweise der Industriegesellschaften. Wir brauchen immer mehr, z.B. Papier, Möbel, Fleisch, Energie, Kosmetik, Smartphones. Für deren Produktion rücken Erdöl- und Erdgasfirmen, agrar- und forstwirtschaftliche Großunternehmen sowie der Bergbau in den Regenwald vor.“ (siehe: Ökoprojekt Mobilspiel: Buen Vivir – Regenwald und Klimaschutz)

Mit seiner kleinen Ausstellung will der Weltladen auf die Bedeutung aufmerksam machen, die der Regenwald für uns hat, denn: Regenwaldschutz ist Klimaschutz.

 

 

13.01.2018

Essen ist politisch: Weltladen Freising wirbt im Schaufenster für eine bäuerliche, ökologischere Landwirtschaft, die alle Menschen weltweit ernährt!

„Essen ist politisch“ prangt in großen Buchstaben auf der Schaufensterscheibe des Weltladens. Dahinter sind eine Weltkugel und Lebensmittel aus fairer sowie ökologisch-regionaler Produktion zu sehen.

Im Vorfeld der bundesweiten Demonstration „Wir haben es satt!“, die am 20.01.2018 in Berlin stattfindet, möchte der Weltladen Freising die Aufmerksamkeit auf die Art und Weise, wie wir Lebensmittel produzieren und Handel betreiben, lenken, denn: Obwohl die weltweite Lebensmittelproduktion ausreichen würde, um alle Menschen zu ernähren, hungern Menschen. Kleinbauern und –bäuerinnen werden zunehmend abhängig von Saatgut- und Gentechnikfirmen, werden für den Anbau von Futtermitteln oder Energiepflanzen von ihrem Land vertrieben. Die Märkte des Südens werden von subventionierten Lebensmitteln aus den USA und Europa überschwemmt, so dass die einheimische Bevölkerung ihre Produkte nicht mehr verkaufen kann. Degenerierte Böden und Naturkatastrophen infolge des Klimawandels lassen die Ernteerträge unkalkulierbar werden. Eine Agrarwende hin zu einer bäuerlichen ökologischen Landwirtschaft weltweit ist notwendig, um langfristig Ernährungssicherheit und –souveränität zu erreichen. Fairer Handel, ökologischer Landbau sowie regionale Erzeugung gehen hier Hand in Hand, denn Landwirte sind weltweit mit ähnlichen Problemen konfrontiert.

Fairer Handel sichert Existenzen: Der faire Handel fördert Kleinbauern und –bäuerinnen. Der kombinierte Anbau von Exportprodukten und Erzeugnissen für den regionalen Markt bzw. die Selbstversorgung hilft Menschen der Armut zu entkommen. Öko-Landbau schützt Mensch und Umwelt: Der ökologische Landbau trägt entscheidend zum dauerhaften Erhalt der Bodenfruchtbarkeit, der biologischen Vielfalt und damit zu einer langfristigen Stabilisierung der Erträge bei. Mit dem Kauf ökologisch produzierter und fair gehandelter Produkte kann die Lebens- und Ernährungssituation von Kleinbauern weltweit verbessert werden. (siehe auch: www.oekoplusfair.de)

Die Demonstration „Wir haben es satt“ richtet sich unter dem Motto „Essen ist politisch“ mit Forderungen für eine zukunftsfähige Agrar- und Ernährungspolitik an die Öffentlichkeit und an die Landwirtschaftsminister_innen aus aller Welt, die sich zur Eröffnung der weltgrößten Agrarmesse „Grüne Woche“ am 20.01.2018 in Berlin treffen. Wer sich noch auf den Weg nach Berlin machen will, um bei der Demonstration dabei zu sein, kann sich an Tagwerk e.V. wenden. Diese organisieren einen Bus.  

 


 

 07.12.2017

Innehalten im Advent:
Eine Kinderbuchlesung für Groß und Klein am 14.12.17 um 16:00 Uhr im Weltladen Freising

Der Weltladen Freising und „Marafiki wa Afrika – Freunde für Afrika e.V.“ laden am Donnerstag, 14.12.17, um 16.00 Uhr alle Kinder mit ihren Eltern oder Großeltern sowie andere Interessierte zu einer zweisprachigen Lesung in den Weltladen Freising (Ziegelgasse 14) ein.

Gelesen wird aus dem Buch „Wie die Tiere ihre Farbe bekamen.“ Die Geschichte ist eine Fabel aus Tansania, die im Stile der Tinga-Tinga-Malerei illustriert ist. Diese Malerei besticht durch ihre plakativen Darstellungen und intensiven Farben. Eine weitere Besonderheit ist der Text: Das Buch ist in drei Sprachen verfasst: in Deutsch, Englisch und Kisuaheli. „Wie die Tiere ihre Farbe bekamen“ ist daher interkulturell sehr wertvoll und für alle Altersstufen geeignet:

„Der stolze König Löwe hat einen Sohn bekommen. Und deshalb lädt er alle Tiere zu einem grossen Fest ein. Die Freude ist riesig, nur: Wie putzt man sich festlich heraus für diesen Anlass? Lange überlegen die Tiere, wälzen Ideen hin und her. Dann hat der kleine Leopard den genialen Einfall, ...“

Dieses „Kleinod“ kann ab sofort im Weltladen Freising zum normalen Buchpreis von 15 Euro erworben werden. Die Hälfte geht als Spende an den Verein Marafiki wa Afrika, welcher damit die Partnerschule der Grundschule St. Lantbert in Tansania unterstützt. In einer Montessori-Vorschule werden dort Kinder im Alter von etwa sechs bis acht Jahren auf den Schulbesuch vorbereitet und erhalten bereits eine grundlegende Bildung.

Ingrid Oberle, Vorstandsmitglied des Weltladen Trägervereins Partnerschaft Eine Welt Freising e.V., und Christine Albrecht, Vorstandsmitglied von Marafiki e.V., stehen an dem Nachmittag für Fragen und Gespräche zur Verfügung.

 

17.09.2017

 

 

 

Der Weltladen wird 35

Der Weltladen Freising feiert am Samstag, 23. September, seinen 35. Geburtstag und damit auch "35 Jahre Fairer Handel in Freising".
Zu dieser Feier möchten wir Sie herzlich einladen und würden uns sehr freuen, wenn Sie diesen Termin vorab veröffentlichen könnten.

Ein kurzer Rückblick:

Wir feiern Geburtstag!

 


 

 

 

13.09.2017

Vortrag: "Widerstand gegen die Macht der Mafia - 'Mafiabefreite' Produkte von Libera Terra und Addiopizzo"

Referent: Martin Klupsch vom Fair-Handelszentrum Rheinland
Zeit & Ort: Am Dienstag, 19. September 2017 im Großen Saal des Freisinger St. Georg Hauses

Die Macht der Mafia ist auf Sizilien und in anderen Regionen Italiens immer noch groß, auch wenn dies bei uns kaum wahrgenommen wird. Doch die Konsequenzen, die sich daraus für die Menschen in den betroffenen Regionen ergeben, sind oft mehr als bitter.
Aber es gibt erfolgreichen Widerstand und Alternativen. Beispielsweise Libera Terra, ein Verbund von Sozialkooperativen, die auf ehemaligem Mafialand hochwertige Lebensmittel anbauen. Eine weitere Initiative ist „Addiopizzo“, ein Zusammenschluss gegen die Schutzgeldzahlung (Pizzo) und für bewussten Konsum bei mafiafreien Produzenten.
Das Fair-Handelszentrum Rheinland arbeitet als regionaler Großhändler für fair gehandelte Produkte und vertreibt auch Artikel von Libera Terra. Auch im Weltladen Freising führen wir Produkte von Libera Terra.
Martin Klupsch vom Fair-Handelszentrum Rheinland stellt die Initiativen und ihre Produkte am Dienstag, 19. September 2017, vor. Beginn des Vortrags "Widerstand gegen die Macht der Mafia - 'Mafiabefreite' Produkte von Libera Terra und Addiopizzo" ist um 19.30 Uhr im Großen Saal des St. Georg Hauses. Anschließend können Wein und Feinkost/Antipasti verkostet werden und es besteht die Möglichkeit, die Produkte zu erwerben.
Der Eintritt ist frei.

 

 

09.07.2017

Podiumsdiskussion mit den BundestagskandidatInnen des Wahlkreises Freising-Pfaffenhofen-Schrobenhausen zum Thema „Visionen des Fairen Handels“

Was wäre, wenn weltweit faire Arbeitsbedingungen herrschen würden, menschenwürdiger Umgang mit allen selbstverständlich wäre und bäuerliche Landwirtschaft alle Menschen ökologisch und nachhaltig ernähren könnte?
Auch wenn diese drei Visionen des Fairen Handels im Moment noch utopisch klingen, sollte die Politik doch so bald als möglich die Weichen für mehr Fairness, Nachhaltigkeit und Transparenz im Welthandel stellen. Das Forum Fairer Handel und der Weltladen Dachverband präsentierten dazu kürzlich politische Forderungen, wie man diesem Ziel Stück für Stück näher kommen könnte. So wird unter anderem gefordert, soziale und ökologische Kriterien im Vergabegesetz als verbindliche Standards für die Einkaufspraxis von Bund, Ländern und Kommunen festzuschreiben, eine verbindliche menschenrechtliche Sorgfaltspflicht für deutsche Unternehmen entlang ihrer gesamten Lieferkette einzuführen sowie im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit Bauernorganisationen, Genossenschaften und Landarbeitergewerkschaften zu stärken. (Nähere Infos dazu finden Sie unter www.forum-fairer-handel.de).
In Anlehnung daran veranstalten wir in Kooperation mit der Agenda 21-Projektgruppe Faires Forum Freising sowie der Vhs Freising eine Podiumsdiskussion mit unseren BundestagskandidatInnen und fragen sie nach ihrem Standpunkt.

Titel: „Visionen des Fairen Handels zur Bundestagswahl“
Zeit und Ort: Mittwoch, 12. Juli 2017, 19.30 Uhr; Vhs Freising, Kammergasse 12, 85354 Freising
Teilnehmer: Die BundestagskandidatInnen des Wahlkreises Freising-Pfaffenhofen-Schrobenhausen. Zugesagt haben für die CSU Erich Irlstorfer MdB, Andreas Mehltretter für die SPD, Robert Weller für die Freien Wähler, Kerstin Schnapp für Bündnis 90/Die Grünen, Reinhold Deuter für die Piratenpartei, Dr. Guido Hoyer für Die Linke, Thomas Neudert für die FDP und Dr. Reinhold Reck für die ÖDP.
Der Eintritt ist frei.

Mit unserer Podiumsdiskussion wollen wir dazu beitragen, dass die Freisinger mehr über die Zukunftsvorstellungen ihrer BundestagskandidatInnen erfahren und wir sind natürlich gespannt, wie die KandidatInnen zu den Visionen und Forderungen des Fairen Handels stehen und wie sie in Berlin sowie in ihrem Wahlkreis durch ihre Arbeit einen Beitrag für einen faireren Welthandel leisten würden.
Die Moderation des Abends übernimmt Dr. Alexander Fonari vom Eine Welt Netzwerk Bayern e.V.

Der Ablauf der Veranstaltung ist wie folgt geplant:

  • Begrüßung durch Monika Vogel, Vorsitzende des Weltladen Trägervereins Partnerschaft Eine Welt Freising e.V.
  • Grußwort der Vertreterin der Stadt Freising, Sozialreferentin Waltraud Heinlein-Zischgl
  • Zur Einstimmung: Ein Kurzfilm zum Thema Fairer Handel
  • Ein drei-minütiges Eingangsstatement der BundestagskandidatInnen, das sich auf die drei Visionen des Fairen Handels zur Bundestagswahl bezieht
  • Wir präsentieren die wichtigsten Forderungen aus der Bevölkerung, die wir am Weltladentag im Mai und danach gesammelt haben
  • Diskussion der Kandidaten
  • Diskussion des Publikums mit den KandidatInnen

 

 

08.05.2017

Weltladentag 2017: „Visionen des Fairen Handels zur Bundestagswahl 2017"

„Visionen des Fairen Handels zur Bundestagswahl 2017" – unter diesem Motto findet der diesjährige Weltladentag am Samstag, 13. Mai 2017 statt. Der Freisinger Weltladen beteiligt sich daran mit zwei Aktionen: Von 9.30 bis 13.30 Uhr findet das traditionelle Faire Frühstück mit Kaffee und kleinen Snacks im Weltladen statt. Außerdem hat der Weltladen gemeinsam mit dem Tagwerk Förderverein einen Aktionsstand am Marienplatz: Von 9 bis 13 Uhr möchten wir die PassantInnen auf unsere Visionen und die dazugehörigen Forderungen an die Politik unter dem Motto „Fairändern Sie mit uns die Welt“ aufmerksam machen. Auf Postkarten sammeln wir die Vorschläge und Ideen unserer Standbesucher zum Fairen Handel, die wir vor der Bundestagswahl den örtlichen BundestagskandidatInnen überreichen wollen.

 Partner des Weltladens am Aktionsstand ist der Tagwerk-Förderverein, der seit vielen Jahren erfolgreich für den Erhalt einer bäuerlichen Landwirtschaft in unserer Region arbeitet. Wir wollen nicht nur einen fairen Handel mit den Ländern des Globalen Südens, sondern auch mit den Bauern und Verarbeitungsbetrieben vor Ort.

Der diesjährige Weltladentag ist der Auftakt für eine Kampagne, die zum Ziel hat, die örtlichen BundestagskandidatInnen im Rahmen der bevorstehenden Bundestagswahl für die Visionen des Fairen Handels zu gewinnen. Die Forderungen lassen sich in drei Gruppen einteilen: „Bäuerliche Landwirtschaft ernährt alle“, „Faire Arbeitsbedingungen weltweit“ und, ganz aktuell zu den Flüchtlingsbewegungen, „Menschenwürdiger Umgang mit allen“.

Der Weltladentag ist der politische Aktionstag von Weltläden und findet immer am zweiten Samstag im Mai statt. Organisiert wird er gemeinsam vom Weltladen-Dachverband und dem Forum Fairer Handel.

 

24.04.2017

„Mehr als nur ein fairer Preis – Fair Trade mit Mangos von Preda“


Dreifacher Friedensnobelpreis-Anwärter in Freising
Freising – Wer kennt sie nicht – die leckeren getrockneten Mangos aus dem
Weltladen. Nicht so bekannt ist dagegen die (Erfolgs-)Geschichte hinter den
süßen Früchten. Das möchten wir ändern: Pater Shay Cullen, dreifacher
Anwärter auf den Friedensnobelpreis, „Vorkämpfer“ für Kinder- und
Menschenrechte, Verfechter des Fairen Handels und Mitbegründer von Preda
hält am Montag, 8. Mai 2017, um 19.30 Uhr auf Einladung des Weltladens in
Freising und der dwp eG Fairhandelsgenossenschaft einen Vortrag über seine
erfolgreiche und weltweit beachtete Arbeit auf den Philippinen.
Dabei wird Pater Shay Cullen Einblicke in das von ihm gegründete, philippinische
Kinderschutzzentrum Preda geben, das sich erfolgreich für die Befreiung und
Rehabilitierung von Kindern in der Zwangsprostitution sowie für die schätzungsweise
20.000 philippinischen Gefängniskinder einsetzt, die illegal und unter unsäglichen
Bedingungen monate- mitunter jahrelang weggesperrt werden.
„Der Faire Handel mit Mangos spielt für Pater Cullen eine zentrale Rolle. Er
schafft regelmäßige, erhöhte Einkommen und damit Zukunftsperspektiven für
die verarmte Landbevölkerung. So wird auf den Philippinen erfolgreich ein
Armutskreislauf durchbrochen, der mit Landflucht beginnt und für viele Familien
und deren Kinder in den Slums von Manila endet. Dort werden die Kinder oft
Opfer von Zuhältern oder werden als Straßenkinder ohne Rechtsgrundlage in
Gefängnissen oder Jugendanstalten unter menschenverachtenden
Bedingungen weggesperrt. Verbraucher in Deutschland werden mit dem Kauf
der leckeren Mango-Produkte zu Fürsprechern der Rechte philippinischer
Kinder und können auf diesem einfachen Weg die Arbeit von Pater Shay Cullen
wirkungsvoll unterstützen“, weiß Monika Vogel, Vorsitzende des Weltladen
Trägervereins „Partnerschaft Eine Welt Freising e.V.“, wo die leckeren Mango-
Produkte von Preda seit Jahren zu den Bestsellern zählen.
Pater Cullen ist heute ein international bekannter Redner, „Vorkämpfer“ für Menschenrechte,
Autor und Journalist. Er war Delegierter bei der Konferenz über den
Entwurf der UN-Kinderrechtskonvention 1989 in Helsinki. Bereits dreimal wurde er für
den Friedensnobelpreis nominiert. Er ist Träger des Menschenrechtspreises der
Stadt Weimar und der Stadt Ferrara. Am 5. Mai 2017 wird er mit dem „Shalom-Preis“
der Universität Eichstätt ausgezeichnet, der an Menschen verliehen wird, die sich für
Menschenrechte einsetzen.
Die Veranstaltung findet am Montag, 08. Mai 2017 im Großen Saal des St.
Georg Hauses am Rindermarkt in Freising um 19.30 Uhr statt. Der Eintritt ist
frei! Es werden verschiedene Produkte von Preda zur Verkostung angeboten.
Vorgetragen in Englisch, mit Bildern und deutscher Übersetzung, anschließend
Möglichkeit zur Diskussion, abschließend Kurzfilm in Deutsch.
Wir würden uns freuen, wenn viele Zuhörer den Vortrag von Pater Shay Cullen
besuchen.

 

24.04.2017

Bücherflohmarkt zugunsten von "CAMM"

Es ist wieder soweit: Der Weltladen Freising veranstaltet einen Bücherflohmarkt mit Büchern aus vielen
verschiedenen Genres.
Wann? Samstag, 29. April 2017, 10 bis 13 Uhr
Wo? Vor dem Weltladen, Ziegelgasse 14
Der Erlös kommt dem Straßenkinderprojekt „CAMM“ im brasilianischen Recife zugute.
Der Flohmarkt findet nur bei gutem Wetter statt.

 

 


 

20.12.2016

Eine Spende und ein Versprechen


Wenn das mal kein erfreuliches Weihnachtsgeschenk ist: Einen Scheck über 1000 Euro konnte am
Dienstag, 13.12. 2016 der Vorstand des Weltladen Trägervereins „Partnerschaft Eine Welt
Freising“ an Christina Brandl-Bommer  für das Straßenkinderprojekt CAMM überreichen.
Brandl-Bommer besucht das Projekt  im brasilianischen Recife regelmäßig und unterstützt die Arbeit des Ehepaars
Ademilson und Roberta, das CAMM leitet, seit Ende der 80er Jahre. Damals besuchte sie während
des Theologiestudiums das Straßenkinderprojekt im Stadtteil Linha do Tiro (übersetzt: Schusslinie).
Die Sterberate der Kinder in den Favelas ist hoch, über die Hälfte stirbt vor dem 18. Lebensjahr in
Folge von Krankheit, Gewalt oder Unfällen. CAMM wirkt dem entgegen: Momentan werden pro
Tag zwei Gruppen à 25-30 Kinder im Alter von 3 bis 14 Jahren betreut. Die Kinder bekommen
regelmäßige Mahlzeiten, haben einen geschützten Platz zum Spielen und können bei verschiedenen
Freizeitangeboten mitmachen. Arztbesuche werden organisiert, wenn es notwendig ist. All das ist
dort sonst nicht selbstverständlich!
Den   Mitgliedern   des  Vereins   Partnerschaft Eine  Welt   Freising   e.V.   liegt   dieses   Projekt sehr   am
Herzen und so ist mit diesem Scheck auch noch ein Versprechen verbunden: CAMM soll insgesamt
über   drei   Jahre   mit   Spenden unterstützt  werden. Dies   gibt  Ademilson   und   Roberta   auch   etwas
Sicherheit   für   die   Planung der Zukunft. Per   E-Mail hatte Brandl-Bommer  kurz   nach   der
Scheckübergabe CAMM die guten Nachrichten mitgeteilt und bekam sofort ein "Muito obrigada!“
(Herzlichen Dank!) zurück.

10.08.2016

Frischer Wind im Weltladen Freising


Im zweiten Anlauf hat es geklappt: Der Weltladen Trägerverein „Partnerschaft Eine Welt
Freising e.V.“ hat einen neuen Vorstand.
Bei der ordentlichen Mitgliederversammlung des Vereins im Mai hatten sich Kornelia
Schredl als Erste Vorsitzende und Angela Fuchs als Zweite Vorsitzende nicht mehr zur
Wahl gestellt. Rosemarie Eberhard, die Dritte Vorsitzende, brauchte also dringend
Verstärkung. Da es aber keine neuen Kandidaten für die Ämter gab, musste eine
außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen werden. Diese trat nun am
Donnerstag, 4. August 2016 im Weltladen zusammen und wählte einstimmig das neue
Team:
Erste Vorsitzende ist nun Monika Vogel, Rosemarie Eberhard rückt in das Amt der
Zweiten Vorsitzenden auf und Ingrid Oberle übernimmt die Aufgaben der Dritten
Vorsitzenden. Der Vorstand kündigte an, den erfolgreichen Weg des Weltladens
weiterzugehen. Und auch der Spaß an der Arbeit soll nicht zu kurz kommen, da war
man sich einig.

 

01.05.2016

Der Freisinger Weltladen lädt zum Weltladentag ein


Der Freisinger Weltladen beteiligt sich am Samstag, dem 14. Mai, am bundesweiten Weltladentag.
Der diesjährige Weltladentag wendet sich unter dem Motto "Mensch. Macht. Handel. Fair." dem
Problem der Haftung bei Menschenrechtsverletzungen in internationalen Lieferketten zu. Arbeits- und
Menschenrechte werden bei der Herstellung von Gütern des täglichen Bedarfs im Ausland
vielfach missachtet. Immer wieder kommt es vor, dass deutsche Unternehmen über
Tochtergesellschaften daran indirekt beteiligt sind oder zumindest davon profitieren, wenn
Zulieferbetriebe Arbeits- und Sozialstandards in ihren Produktionsländern nicht einhalten. Bislang ist
es rechtlich kaum möglich, deutsche Unternehmen dafür zur Verantwortung zu ziehen.


Im Rahmen einer bundesweiten Brief-Aktion fordern die Weltläden Bundeskanzlerin Angela Merkel
auf, Unternehmen zu verpflichten, Menschenrechte weltweit verbindlich zu schützen.
Bis Mitte Juni berät die Bundesregierung über den sogenannten „Nationalen Aktionsplan für
Wirtschaft und Menschenrechte“. Mit diesem sollen die 2011 vom UN-Menschenrechtsrat
verabschiedeten „Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte“ umgesetzt werden. Mit der
Briefaktion wird die Bundesregierung aufgefordert, Unternehmen zu verpflichten, die Auswirkungen
ihrer Geschäftstätigkeit auf Menschenrechte und Umwelt in der gesamten Lieferkette zu
identifizieren und negativen Auswirkungen gegenebenfalls entgegenzuwirken. Bei Verstößen gegen
diese „Sorgfaltspflicht“ sollen die Unternehmen haftbar gemacht werden können. Schließlich soll
Betroffenen aus dem Ausland ermöglicht werden, deutsche Unternehmen wegen der Verletzung der
menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht vor deutschen Gerichten verklagen zu können.


Bereits 2015 war die Forderung nach der menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht für Unternehmen im
Zentrum des Weltladentags gestanden. Ende 2015 konnten fast 38.000 Unterschriften, mit denen
dieses Anliegen unterstützt wurde, im Auswärtigen Amt überreicht werden. Auch der Weltladen
Freising hatte sich an der Unterschriftenaktion beteiligt.


Brief-Vorlagen, die unterschrieben werden können, liegen im Weltladen Freising aus und werden bis
zum 17. Mai an das Bundeskanzleramt geschickt. Der Weltladen lädt am Weltladentag außerdem von
9.30 Uhr bis 13.30 Uhr zu einem Fairen Frühstück mit fair gehandeltem Kaffee im Laden ein.


Der Weltladentag ist eine gemeinschaftliche Aktion des Weltladen-Dachverbands und des Forums
Fairer Handel, eines Netzwerks verschiedener Fairhandels-Organisationen in Deutschland.

 

23.02.2016

Der Freisinger Weltladen feiert seine Neueröffnung

Am Mittwoch, dem 2. März, feiert der Freisinger Weltladen seine Neueröffnung in der Ziegelgasse 14. Die Eröffnungsfeier wird von Kornelia Schredl eröffnet, der Vorsitzenden des Vereins "Partnerschaft Eine Welt Freising", von dem der Weltladen getragen wird. Bürgermeisterin Eva Bönig spricht ein Grußwort. Für gute Laune sorgen Live-Musik und fair gehandelte Köstlichkeiten. Der Weltladen war zum Jahreswechsel in das jetzige Ladenlokal umgezogen. Der Faire Handel, den die Weltläden betreiben, bemüht sich um mehr Gerechtigkeit im internationalen Handel und strebt eine Partnerschaft auf Augenhöhe mit den Ländern des globalen Südens an. Die Eröffnungsfeier findet im Weltladen statt (Ziegelgasse 14) und beginnt um 16 Uhr. Interessierte sind dazu herzlich eingeladen.

 

 


 

13.10.2015

Der Weltladen Freising veranstaltet einen Bücherflohmarkt und einen Basar

Der Weltladen Freising veranstaltet am Samstag, dem 17. Oktober, einen Bücherflohmarkt vor dem Weltladen (Ziegelgasse 10). Von 10 bis 13 Uhr werden Bücher quer durch alle Genres angeboten. Außerdem wird die Bibliothek des Weltladens aufgelöst. Die Bücher, die sich um die Themen Entwicklungspolitik, Fairer Handel und Länder des Südens drehen und bei Antiquariatsfans auf Interesse stoßen dürften, werden ebenfalls gegen eine Spende angeboten. Der Erlös des Bücherflohmarkts kommt „medico international“ zugute, einer Hilfs- und Menschenrechtsorganisation, die sich für die Menschen im Gazastreifen einsetzt. Die Organisation wurde 1968 von Frankfurter Bürgerinnen und Bürgern gegründet, um medizinische Nothilfe in Katastrophensituationen zu leisten. „Medico international“ und seine israelischen und palästinensischen Partner verteilen Nahrungsmittel, Kleidung und Hygienepakete und bemühen sich sowohl um medizinische als auch um psychologische und rechtliche  Hilfe für bedürftige Menschen. Bei dem Basar, der ebenfalls vor dem Weltladen stattfindet, kann günstig Fair gehandeltes Kunsthandwerk erworben werden, das aus dem Sortiment genommen wurde. Die Veranstaltung findet nur bei trockenem Wetter statt.

27.09.2015

"Die Welt ist nicht im Gleichgewicht!“

„Global denken, lokal handeln – das ist der grundsätzliche Ansatz im Fairen Handel“, erklärte Kornelia Schredl den gut 20 Zuhörern am Freitagabend im „dantschig“. Der Weltladen Freising und das Fachgeschäft für faire Bio-Mode hatten zu dem Vortrag "Fair handeln in Freising - Warum unsere Kinder uns einmal dafür danken werden" eingeladen und freuten sich über gut gefüllte Reihen in dem kleinen Laden, der sich in einem gemütlichen Innenhof hinter der Oberen Hauptstraße 24 befindet.
Hausherrin Irene Romer und ihr Mann Patrick stellten zu Beginn das Konzept von „dantschig“ vor: Man wolle nicht nur ökologische, sondern auch faire Kleidung für Damen und Kinder anbieten. Außerdem erläuterten sie kurz verschiedene Fairtrade-Labels und ihre Bedeutung.


Kornelia Schredl, die Vorsitzende des Vereins „Partnerschaft Eine Welt Freising und seit diesem Jahr auch Sprecherin des Fairen Forums, skizzierte in ihrem Vortrag kurz den Werdegang der Fairtrade Stadt Freising, erklärte anhand anschaulicher Beispiele, warum Fairtrade Produkte keine Almosen sind sondern ein wichtiger Baustein für eine gerechtere Weltwirtschaft und beendete ihren Vortrag mit einer kleinen Auswahl erschütternder Schauergeschichten.


2011 wurde Freising Fairtade-Stadt, 2013 der Titel geprüft und verlängert. Seit damals erfahre der Faire Handel mehr Aufmerksamkeit. Vor allem bei Schulen tue sich viel, freute sich Schredl.
Sie machte auch deutlich, dass Fairer Handel nicht karitativ ist: Man zahle Kleinbauern gutes Geld für gute Ware. Ist die Ware qualitativ schelcht, würde sie zurückgeschickt. „Wir nehmen den Kleinbauern die Ware nicht ab, nur um ihnen einen Gefallen zu tun!“, so Schredl. Es handle sich viel mehr um eine Partnerschaft auf Augenhöhe. Und natürlich geht es  um Politik. Während auf der Welt die einen recht bevorzugt leben (wir), gehe das auf Kosten anderer (in den Ländern des Südens), die, beispielweise in der Kleidungsproduktion, ausgebeutet würden. „Die Welt ist nicht im Gleichgewicht!“ Weltäden gehe es nicht um Gewinnmaximierung, so Schredl. Man wolle viel mehr im Kleinen anfangen, Großes zu bewegen, „im Idealfall die Ausbeutung von Seiten der Industrieländern eliminieren“.
Oft würde ganzen Dörfern in Baumwollanbaugebieten für fünf, sechs Stunden am Tag das Wasser abgezweigt um die Plantagen wässern zu können. Denn Baumwolle sei sehr durstig: „Um nur ein T-Shirt herstellen zu können, braucht man insgesamt 2000 Liter Wasser!“ Das gelte natürlich auch für Bio-Baumwolle. Hier spare man sich aber immerhin die rund 150 Gramm Gift, die sonst pro T-Shirt auf dem Acker ausgebracht werden müssten. Eine gute Alternative für Baumwolle wäre Wolle, Flachs oder Hanf, erklärte die Weltladen-Vertreterin.


Fairer Handel sei ein „unendliches Thema“, in soviele Lebensbereiche würde es hineinspielen. Letztlich müsse jeder bei sich beginnen, seinen Lebenswandel zu ändern. Die Stadt Freising könne etwa darauf achten, dass für die benutzten Pflastersteine keine Vierjährigen im Steinbruch schuften oder dass für Berufsuniformen keine wie Sklaven gehaltenen Mädchen arbeiten müssten, erklärte Schredl.
Das Argument „diese Einstellung müsse man sich erst mal leisten können“ ließ Schredl nicht gelten: Es sei immer eine Frage, welche Prioritäten man im Leben setze. Statt sich fünf Jeans im Discounter zu kaufen und sie bald wieder wegzuwerfen, würde es oft auch eine Fairtrade-Jeans tun, die man dafür länger trägt. „Wenn man mit den verfügbaren Ressourcen weiterhin so umgeht wie bisher, wird es für unsere Kinder nicht schön werden.“


Natürlich könne man nicht von heute auf morgen 100 % auf Faire Produkte umsteigen, aber sie appellierte an die Zuhörer den ersten Schritt zu tun und Läden zu unterstützen, die sich bemühen, mit dem Verkauf von Fairen Produkte zu gerechteren Arbeitsbedingugen weltweit beizutragen.
„Wir wollen Endkonsumenten kritischer machen“, sagte Schredl. Und wenn jemand es sich schon nicht um seiner selbst Willen tue, möge er es doch um seiner Kinder willen tun.


Mit zwei realen Schauergeschichten beendete die Vorsitzende des Vereins Partnerschaft Eine Welt Freising  ihren Vortrag, eine davon sei hier kurz angerissen: Sie erzählte von Mädchen in Bangladesch, die auf den Dörfern für die Arbeit in Fabriken angeworben werden. Mit den Eltern wird ein 5-Jahres-Vertrag ausgehandelt – den gesamten Lohn gibt es aber erst am Ende der fünf Jahre. Dazwischen arbeiten die Minderjährigen für Kost und Logis, machen unzählige Überstunden, schlafen oft auf einer Matratze direkt am Arbeitsplatz, von Urlaub können sie nur träumen. Werden sie krank und fallen aus, gilt das als Vertragsbruch und sie sehen keinen einzigen Cent. Oft werden sie aus verschiedenen Gründen bereits nach vier Jahren gekündigt – und erhalten ebenfalls keinen Lohn. Da sie beim Nähen im Akkord oft Finger verlieren, haben sie auch auf dem Heiratmarkt keine Chancen mehr, da sie nicht mehr als vollwertig gelten und viele landen aus Geldnot in der Prostitution. Und das alles nur, damit wir extremst günstige Kleidung kaufen und bald wieder wegwerfen könne...

Foto 1: Zuhörer im „dantschig“ / Foto 2: Kornelia Schredl (hinten), Irene Romer (sitzend)

 

21.09.2015
Freising als faires Mosaiksteinchen

"Jedes Kind hat das Recht, vor wirtschaftlicher Ausbeutung geschützt zu werden." So steht es in der UN Kinderrechtskonvention. Diese Zeilen stehen auch auf einem Plakat, das zur Ausstellung "Ausbeuterische Kinderarbeit stoppen" von terre des hommes gehört und derzeit (noch bis 25.September, dem letzten Tag der Fairen Woche) im Georgshaus in Freising zu sehen ist. Der Weltladen Freising hatte die Ausstellung im Rahmen der Fairen Woche nach Freising geholt.

Eröffnet wurde die Ausstellung am Samstag, 19.09. 2015 in einem kleinen aber feinen Rahmen durch Bürgermeisterin Eva Bönig. Als Bürgermeisterin und vor allem als Vorsitzende des Freisinger Kreisverbands des Kinderschutzbundes liege ihr das Thema besonders am Herzen, so Bönig. Auch wenn die Mithilfe von Kindern, z.B. auf dem elterlichen Feld, oftmals unentbehrlich sei und zum Überleben der Familie beitrage, dürfte die Kinderarbeit niemals ausbeuterische Züge annehmen: "Kinderarbeit darf nicht Leben, Gesundheit oder die Seele des Kindes gefährden", forderte Bönig. Und sie dürfe auch nicht die Bildungschancen beeinträchtigen. Sie rief dazu auf, mit dem eigenen Einkaufsverhalten das Angebot in den Regalen der Geschäfte zu beeinflussen - auf dass Freising ein "Mosaiksteinchen" sei auf dem Weg zu einer faireren Weltwirtschaft.

Bönig betonte, dass es darum gehe, „ausgehend von den Kommunen den Fairen Handel ins Bewusstsein der Gesellschaft zu rücken.“ Das beginne bereits bei der öffentlichen Beschaffung – seien es Fußbälle oder Friedhofssatzungen, die nur Grabsteine ohne Kinderarbeit zulassen. „Der Weg ist das Ziel und wir in Freising befinden uns auf einem guten Weg.“ Sie dankte auch dem Weltladen Trägerverein „Partnerschaft Eine Welt Freising e.V.“, der sich schon seit über 30 Jahren für eine gerechtere Welt engagiere und dem Fairen Forum, das durch seinen Einsatz dafür gesorgt habe, dass Freising 2013 für vier weitere Jahre der Titel Fairtrade-Stadt übertragen wurde.
Nach Bönigs Rede wurde das bunte Buffet eröffnet, das das Weltladen Team vorbereitet hatte und liebevoll dekoriert den Gästen präsentierte. Und auch der Faire Kaffee durfte an diesem Tag natürlich nicht fehlen.

Foto:
v.l. Kornelia Schredl, Vorsitzende des Vereins Partnerschaft eine Welt Freising e.V., lud Bürgermeisterin Eva Bönig auf eine Tasse Fairen Kaffee ein.

10.09.2015

Veranstaltungen in der Fairen Woche 2015
Jedes Jahr im September findet deutschlandweit die „Faire Woche“ statt. In diesem Jahr stellen die Veranstalter – das Forum Fairer Handel, der Weltladen-Dachverband und TransFair – das Thema Transparenz in den Mittelpunkt der Aktionswoche.

In Freising gibt es bei mehreren Veranstaltungen Gelegenheit, den Fairen Handel besser kennen zu lernen. Am Samstag, dem 19. September, lädt der Verein Partnerschaft Eine Welt Freising von 10 bis 13 Uhr ins Georgscafé (St.-Georg-Haus am Rindermarkt) ein. Bürgermeisterin Eva Bönig eröffnet dort um 10 Uhr die Ausstellung „Kinderarbeit stoppen“ des Kinderhilfswerks „terre des hommes“. Gleichzeitig können Besucher fairen Kaffee und Kuchen genießen. Die Ausstellung ist bis zum 25. September geöffnet.

Am Dienstag, dem 22. September, steht der faire Einkauf mit Mittelpunkt einer Autorenlesung in der Fair-Trade-Schule Camerloher-Gymnasium. Frank Hermann liest aus seinem Buch „Fair einkaufen – aber wie?“. Parallel findet im Camerloher-Gymnasium die Ausstellung „Fair Fashion“ statt, die das Modehaus fashion & more und die Schüler des Camerloher-Gymnasiums konzipiert haben.


Am Freitag, dem 25. September, laden der Verein Partnerschaft Eine Welt Freising und das Fachgeschäft „dantschig" zu einem Vortrag mit dem Titel "Fair handeln in Freising – Warum unsere Kinder uns einmal dafür danken werden" ein. Die Referentin ist Kornelia Schredl, die Vorsitzende des Vereins Partnerschaft Eine Welt Freising. Der Vortrag beginnt um 19.30 Uhr im „dantschig" (Ziegelgasse 5a, Zugang über Obere Hauptstraße 24). Im Anschluss sind alle Besucher herzlich zu Kaffee, Wein und Prosecco aus Fairem Handel eingeladen, um bei interessanten Gesprächen die Faire Woche entspannt ausklingen zu lassen.

Weitere interessante Anlaufstellen bieten Unternehmen in der Freisinger Altstadt im gesamten Zeitraum der Fairen Woche vom 11. bis 25. September. Die Chocolaterie und Pâtisserie Andreas Muschler (Obere Hauptstraße 43) bietet ein Probierset mit frisch gebrühtem fairem Espresso und einer Praline aus fairer Schokolade an. In „La Petite France“ am Marienplatz können Gäste in der Aktionswoche eine Crème brulée mit fairen Zutaten und einen fairen Espresso genießen. Das Modehaus Fashion & more (Obere Hauptstraße 5) präsentiert die neuen Kollektionen der Fairtrade-Mode-Label. Bücher Pustet (Obere Hauptstraße 45) informiert an eigenen Infotischen im Geschäft und im genannten Modehaus ausgewählte Literatur über die „Faire Welt“ und ihre Hintergründe.

21.07.2015

Mitgliederversammlung

des Vereins„Partnerschaft Eine Welt Freising e. V.“
Am vergangenen Mittwoch, dem 15. Juli, fand im St. Georgshaus die diesjährige Mitgliederversammlung des Vereins „Partnerschaft Eine Welt Freising e. V.“ statt. Die erste Vorsitzende, Kornelia Schredl, betonte in ihrem Tätigkeitsbericht das vielfältige Engagement des Vereins. So ist der Verein in Kooperation mit den Freisinger Schulen in der Kinder- und Jugendarbeit aktiv, bringt sich mit eigenen Angeboten bei Veranstaltungen wie Jugendkorbinian, Uferlos oder dem Freisinger Rosentag ein und arbeitet im „Fairen Forum“ der Stadt Freising mit, zu dessen Sprecherin Schredl vor kurzem ernannt wurde. Daneben steht der Betrieb des Freisinger Weltladens, der weitgehend ehrenamtlich geführt wird. Bei der Neuwahl der Vorstandschaft stellten sich erfreulicherweise die bisherigen Amtsinhaber wieder zur Verfügung und wurden wiedergewählt (Kornelia Schredl, 1. Vorsitzende, Angela Fuchs, 2. Vorsitzende und Rosemarie Eberhard, 3. Vorsitzende).

 

01.06.2015

Aktion: Faire Rosen am Freisinger Rosentag
Freising ist Rosenstadt, und Freising ist Fairtrade-Stadt. Der Freisinger Weltladen hat dies zum Anlass genommen, am Freisinger Rosentag, am Samstag, dem 13. Juni 2015, Fair gehandelte Rosen anzubieten. Der Weltladen möchte darauf aufmerksam machen, dass der Großteil der in Deutschland verkauften Schnittblumen aus dem Ausland importiert wird, zum Beispiel aus Ländern wie Kenia oder Tansania. Die Beschäftigten auf den Blumenfarmen arbeiten häufig unter menschenunwürdigen Bedingungen, haben keine festen Arbeitsverträge, verdienen nur geringe Löhne und besitzen keine Schutzkleidung gegen Pestizide.

Der Kauf von Fair gehandelten Rosen bietet die Möglichkeit, ein Zeichen für bessere Arbeitsbedingungen auf Blumenfarmen zu setzen. Der Weltladen gibt die Rosen gegen eine Spende ab. Der Erlös kommt „medico international“ zugute, einer Hilfs- und Menschenrechtsorganisation, die sich für die Menschen im Gazastreifen einsetzt. „Medico international“ und seine israelischen und palästinensischen Partner verteilen Nahrungsmittel, Kleidung und Hygienepakete und bemühen sich sowohl um medizinische als auch um psychologische und rechtliche  Hilfe für bedürftige Menschen.

 

04.05.2015

Der Freisinger Weltladen lädt zum Weltladentag ein
Der Freisinger Weltladen beteiligt sich am Samstag, 9. Mai, am bundesweiten Weltladentag. Der Weltladentag wendet sich dieses Jahr dem Problem der Haftung bei Menschenrechtsverletzungen in internationalen Lieferketten zu. Arbeits- und Menschenrechte werden bei der Herstellung von Gütern des täglichen Bedarfs im Ausland, etwa bei der Produktion von Südfrüchten, Kleidung oder Handys, vielfach missachtet. Immer wieder kommt es vor, dass deutsche Unternehmen über Tochtergesellschaften daran indirekt beteiligt sind oder zumindest davon profitieren, wenn Zulieferbetriebe Arbeits- und Sozialstandards in ihren Produktionsländern nicht einhalten.

Bislang ist es rechtlich kaum möglich, deutsche Unternehmen dafür zur Verantwortung zu ziehen. Die diesjährige Kampagne zum Weltladentag möchte dies ändern und fordert einen verbindlichen rechtlichen Rahmen für die Aktivitäten von transnational agierenden Unternehmen. Die Bundesregierung wird daher aufgefordert, die 2011 verkündeten UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte umzusetzen. Es soll ein Gesetz auf den Weg gebracht werden, das Unternehmen zur Sorgfalt hinsichtlich der negativen Auswirkungen des eigenen Handelns auf Menschenrechte und Umwelt in der ganzen Lieferkette verpflichtet, und eine zivilrechtliche Haftung für Unternehmen einführt, welche die Einhaltung dieser Sorgfaltspflicht nicht nachweisen können. Zusätzlich soll es Klägern aus dem Ausland erleichtert werden, deutsche Unternehmen vor deutschen Gerichten wegen Verletzung dieser Sorgfaltspflicht zu verklagen. Der Freisinger Weltladen legt eine Unterschriftenliste aus, mit der man diese Forderungen unterstützen kann.

Der Weltladen veranstaltet außerdem von 10 bis 13 Uhr einen Basarverkauf und bietet bei gutem Wetter im Freien ein Frühstück mit fair gehandeltem Kaffee an. Der Weltladentag ist eine gemeinschaftliche Aktion des Weltladen-Dachverbands und des Forums Fairer Handel, eines Netzwerks verschiedener Fairhandels-Organisationen in Deutschland.

 

03. 03. 2015
Der Verein Partnerschaft Eine Welt Freising e.V. veranstaltet einen Bücherflohmarkt
Der Verein Partnerschaft Eine Welt Freising e.V. veranstaltet am Samstag, 7. März, einen Bücherflohmarkt vor dem Weltladen (Ziegelgasse 10). Von 10 bis 13 Uhr werden Bücher quer durch alle Genres angeboten. Der Erlös kommt „medico international“ zugute, einer Hilfs- und Menschenrechtsorganisation, die sich für die Menschen im Gazastreifen einsetzt. „Medico international“ und seine israelischen und palästinensischen Partner verteilen Nahrungsmittel, Kleidung und Hygienepakete und bemühen sich sowohl um medizinische als auch um psychologische und rechtliche  Hilfe für bedürftige Menschen. Der Bücherflohmarkt und findet nur bei trockenem Wetter statt.

 

19.02.2015

755 Euro für die Staßenkinder von „CAMM“
Ein Jahr lang wurde geworben, gesammelt und gespendet – am Samstag, 14. Februar 2015, war es dann soweit: Die Vorsitzende des Weltladen-Trägervereins „Partnerschaft Eine Welt Freising e.V.“, Kornelia Schredl,  übergab im Weltladen einen Scheck in Höhe von 755 Euro an  Christina Brandl-Bommer, Mitbegründerin des Freundeskreises „Arche Nova“, der das Straßenkinderprojekt „CAMM“ im Brasilianischen Recife unterstützt.

Alle Spenden, die der Weltladen 2014 einnahm – beispielsweise während des Uferlos-Festivals, durch einen Bücherflohmarkt, beim Advent auf dem Domberg oder einfach im Laden – kommen somit den Mädchen und Buben in der Favela Linha do Tiro („Schusslinie“) zugute. Und dort wird Hilfe dringend gebraucht, berichtete Brandl-Bommer:
Für Roberta und Ademilson, das Ehepaar, das das Fürsorge-Zentrum leitet, sei es ein schwieriges Jahr gewesen, beispielsweise, weil die Weiterfinanzierung des Projekts streckenweise ungewiss war und ist. Auch deshalb freute sich die Freisingerin sehr, 755 Euro weiterleiten zu können. Sie dankte dem Verein Partnerschaft Eine Welt Freising dafür, dass er 2014 die Straßenkinder von CAMM in den Mittelpunkt gestellt und so dafür gesorgt habe, „für die Menschen jenseits unserer Grenzen das Bewusstsein wach zu halten“. Auch Schredl freute sich über die schöne Summe und dankte allen Spendern, die mit kleineren und größeren Beträgen die Kinder von CAMM unterstützten.

Wer weiterhin für das Straßenkinderprojekt „CAMM“ spenden möchte, hier die Daten:
Spendenkonto für CAMM:
Empfänger: Jesuitenmission
Königstr. 64
90402 Nürnberg Bank: Liga-Bank,
Nürnberg BLZ: 750 90 3 00
Kontonr.: 190 511 55 82
Stichwort: CAMM 79211
BIC: GENODEF1M05
IBAN: DE 24 750 90 300 190 511 55 82

[Bildunterschrift]: Christina Brandl-Bommer (links), Kornelia Schredl

 


 

08.12.2014

Der Freisinger Weltladen veranstaltet am 13. Dezember einen Bücherflohmarkt

Schnee, Regen, Minusgrade – das ist das perfekte Lese-Wetter! Der Weltladen Freising veranstaltet deshalb am Samstag, dem 13. Dezember, einen Bücherflohmarkt. Angeboten werden Bücher quer durch alle Genres. Der Erlös kommt dem Straßenkinderprojekt „CAMM“ in Recife (Brasilien) zugute, das bereits das ganze Jahr im Zentrum der thematischen Arbeit des Weltladens Freising und des ihn tragenden Vereins Partnerschaft Eine Welt Freising e. V. steht.

Die portugiesische Abkürzung „CAMM“ steht für „Fürsorge-Zentrum für Straßenmädchen und Straßenjungen“. Das Projekt existiert seit 1986 und wird von einem Ehepaar und mittlerweile acht festangestellten Mitarbeitern geführt. Es betreibt eine Kindertagesstätte für Straßenkinder, in der momentan 120 bis 150 Kinder betreut werden. Die Kinder erhalten unter anderem Unterstützung für die Schule, da sie sonst nicht in der Lage wären, dem Unterricht zu folgen. Der Bücherflohmarkt findet vor dem Weltladen (Ziegelgasse 10) statt und dauert von 10 bis 13 Uhr. Die Veranstaltung findet nur bei trockenem Wetter statt.

Mehr Information unter www.weltladen-freising.de.

 

17. Juli 2014

Der Verein Partnerschaft Eine Welt Freising hat einen neuen Vorstand
Zwei neue Gesichter gibt es im Vorstand des Vereins Partnerschaft Eine Welt Freising e. V.: In der Mitgliederversammlung am 24. Juni 2014 wurden Angela Fuchs als Zweite und Rosemarie Eberhard als Dritte Vorsitzende des Trägervereins des Freisinger Weltladens gewählt. Erste Vorsitzende bleibt wie bisher Kornelia Schredl.
Im Rahmen der Mitgliederversammlung präsentierte Kornelia Schredl die Vereins-Aktivitäten
der vergangenen Monate: So freute sie sich etwa über all das positive Feedback, das das Faire Frühstück mit OB Tobias Eschenbacher im Herbst in der VHS ergeben habe. Die Teilnahme am Weihnachtsmarkt auf dem Domberg und am Uferlos seien ebenfalls sehr erfolgreich gewesen.

Auch in Sachen Jugendarbeit kann der Verein auf interessante Projekte zurückblicken: Unter der Regie der scheidenden Zweiten Vorsitzenden, Miriam Ostermaier, habe man etwa mit einem Stand bei Jugendkorbinian über Fairen Handel informiert. Schredl lobte auch, dass im Fairen Forum, in dem neben Vertretern der Stadt auch zahlreiche Freisinger Gruppen mitarbeiten, immer mehr bewegt würde. So gebe es mittlerweile Fairtrade-T-Shirts, die im Rathaus erhältlich sind.

Auch die Zahlen sprechen für eine erfolgreiche Arbeit des Weltladens und seines Trägervereins: Laut der scheidenden Kassierin Ingrid Oberle sei das abgelaufene Geschäftsjahr das erfolgreichste seit Bestehen des Weltladens gewesen. Und dieser Erfolg soll fortgesetzt werden: Die neue Vorstandschaft kündigte an, die politische Bildungsarbeit des Vereins Partnerschaft Eine Welt Freising stärken zu wollen. Außerdem soll die Suche nach neuen, größeren Räumlichkeiten oder nach einem zweiten Ladenlokal fortgesetzt werden. Ein Grund dafür ist laut Schredl, dass immer mehr Freisinger nach Fairer Kleidung fragen. Diese könne aus Platzgründen derzeit aber nur in sehr kleinem Rahmen ins Sortiment aufgenommen werden. Außerdem solle der Gedanke des Fairen Handels und Freisings als Fairtrade-Stadt noch mehr in das Bewusstsein der Öffentlichkeit gerückt werden.

 

21. Mai 2014

I. Interview mit Christina Brandl-Bommer zum Straßenkinderprojekt "CAMM"

Als Theologie-Studentin kam Christina Brandl-Bommer (57) das erste Mal nach Brasilien – und seitdem hat das Schicksal der Straßenkinder dort die Freisingerin nicht mehr losgelassen. Zusammen mit weiteren Aktiven hat sie den Verein „Arche Nova“ gegründet, der seit 2010 als Freundeskreis weitergeführt wird. Seit 1989 unterstützen sie verschiedene Sozialprojekte in Brasilien – darunter die Arbeit des Straßenkinderprojekts „CAMM“ in Recife.

 

Brandl-Bommer, die in Neufahrn als Pastoralreferentin tätig ist, erzählt in einem Gespräch, warum die Fußball-WM den Menschen in den Favelas eher Nachteile bringt, dass Straßenkinder von vielen besser situierten Mitmenschen schlicht als Müll angesehen werden, und wie „CAMM“ versucht, den Mädchen und Jungen zu helfen, dieser Armuts-Spirale zu entkommen. Das ganze Interview mit Christina Brandl-Bommer.

 

 II. Vortrag von Domitila Barros am 13. Mai 2014 im JUZ

Keine Klinik, keine Schule, der Müll wird nie geholt, pro Wochenende werden hier rund 20 Menschen, oft Kinder, ermordet: Das sind die Zustände in der Favela  Linha do Tiro („Schusslinie“) im brasiliansichen Recife. Domitila Barros (29) wuchs in diesem Umfeld auf, da ihre Eltern seit 30 Jahren das Straßenkinderprojekt „CAMM“ dort leiten. Für einen Vortrag, der das wahre Gesicht Brasiliens unter der WM-Maske zeigte, hatte der  Weltladen-Trägerverein „Partnerschaft Eine Welt Freising“ und der Freundeskreis „Arche Nova“ die studierte Sozialpädagogin und Wahl-Berlinerin am Dienstag, 13. Mai 2014 nach Freising ins JUZ eingeladen. In ihrem Bericht ordnete sie gekonnt die Lage ihrer Heimat-Favela in die Gesamtsituation der 200-Millionen-Nation Brasilien ein.


Seit acht Jahren lebt Domitila Barros (29) nun in Deutschland. Jetzt, erst allmählich, realisiere sie, dass es nicht normal ist, dass Todesschwadronen durch die Viertel der Armen ziehen und dort Kinder wie Erwachsene aus den nichtigsten Gründen töten. In ihrer Heimat, dem Stadtviertel Linha do Tiro („Schusslinie“) im brasiliansichen Recife, gehöre das zum Alltag, jedes Kind wachse mit dieser Realität auf: „Pro Wochenende werden hier circa 20 Leute erschossen.“ Und nein, es handle sich beileibe nicht nur um Konflikte unter Drogendealern, wie viele, auch in Brasilien, glauben. Polizei und Todesschwadronen zögen besonders jetzt, vor Beginn der WM, durch die Favelas, um diese zu „säubern“, damit alles für den Blick der Weltöffentlichkeit schön und sauber sei. Von staatlicher Seite würden sie geduldet. Eine andere Favela, erzählt sie, sollte ganz geräumt werden, um Parkplätze für WM-Besucher bauen zu können. Um die Bewohner, die natürlich Widerstand leisteten, endlich vertreiben zu können, seien in dem Viertel sogar Bomben eingesetzt worden.

Zum kompletten Vortrag von Domitila Barros.

 

07. Mai 2014

Vortrag von Domitila Barros im JUZ

Das harte Leben in der „Schusslinie“
Einen bewegenden Bericht mitten aus dem Leben von Straßenkindern in einer brasilianischen Favela: Das erwartet alle Besucher des Vortrags von Domitila Barros am Dienstag, 13. Mai 2014 m JUZ in Freising (Kölblstraße 2). In ihrer mitreißenden und fröhlichen Art, die viele Pullinger und Neufahrner Schüler/innen schon von ihrem Besuch 2012 kennen, wird sie vom Leben in den ärmsten Gebieten Brasiliens erzählen und Bilder zeigen. Der Weltladen-Trägerverein „Partnerschaft Eine Welt Freising e.V.“ und der Freundeskreis „Arche Nova“ haben die junge Frau in die Domstadt eingeladen.

Domitila Barros ist mitten in Linha do Tiro aufgewachsen – einem Stadtteil von Recife (Brasilien), dessen Name übersetzt „Schusslinie“ bedeutet. Ihre Eltern leiten in der Favela das Straßenkinderprojekt „CAMM“ - der einzige Zufluchtsort, den viele dort haben. Sie weiß um das alltägliche Leid der Kinder und Jugendlichen, und, dass sie von all dem Glamour, den es rund um die Fußball-WM dort gibt, nichts haben – im Gegenteil. Mittlerweile lebt und arbeitet Domitila Barros in Berlin und reist als Botschafterin des Projekts durch Deutschland. Beginn des Vortrags ist um 19.30 Uhr. Der Eintritt ist frei. Da sich beim Weltladen Freising und seinem Trägerverein „Partnerschaft Eine Welt Freising“ 2014 alles um „CAMM“ dreht und alle dieses Jahr erhaltenen Spenden direkt an das Straßenkinderprojekt gehen, freuen sich die Veranstalter natürlich über jede und jeden interessierte/n Besucher/in sowie über freiwillige Beiträge.

 

05. Mai 2014

Der Freisinger Weltladen lädt zum Weltladentag ein
Der Freisinger Weltladen beteiligt sich am Samstag, 10. Mai 2014, am bundesweiten Weltladentag. Der Weltladentag steht dieses Jahr unter dem Motto „Mensch. Macht Handel. Fair!“.

Der Weltladen informiert aus diesem Anlass mit einer Bodenzeitung vor dem Laden über die Marktmacht von Supermarktketten und deren Auswirkungen auf die Produzenten in den Ländern des Südens, aber auch auf die Konsumenten.

In Deutschland teilen sich zum Beispiel fünf Supermarktketten 90 Prozent des gesamten Umsatzes im Lebensmittelmarkt.

Diese Konzentration auf dem Markt führt unter anderem dazu, dass die Preise und Bedingungen diktiert werden können und Arbeiter unter gefährlichen Bedingungen und zu nicht existenzsichernden Löhnen arbeiten müssen.

Anlässlich der Europawahl am 25. Mai wird die EU-Politik aufgefordert, gegen unfaire Handelspraktiken vorzugehen und europaweite Regulierungen zum Schutz von Produzenten und Arbeitern einzuführen.

Der Weltladen bietet außerdem ein Frühstück mit fair gehandeltem Kaffee an, das bei gutem Wetter im Freien, bei schlechtem im Laden stattfindet. Der Weltladentag ist eine Aktion des Weltladen-Dachverbands und des Forums Fairer Handel, die heuer zum 19. Mal stattfindet. Das diesjährige Tagesthema bildet den Auftakt für eine mehrjährige Kampagne zum Thema „Arbeits- und Menschenrechte in internationalen Lieferketten“.

 

31. März 2014

Der Weltladen Freising unterstützt 2014 ein Straßenkinderprojekt in Brasilien

Der Weltladen Freising rückt 2014 Brasilien in den Fokus seiner thematischen Arbeit. Anlässlich der Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien lenkt der Weltladen den Blick auf die sozialen Probleme in dem größten lateinamerikanischen Land. Er unterstützt deshalb dieses Jahr mit den eingehenden Spenden ein Straßenkinderprojekt: das Projekt CAMM, ein „Zentrum für Fürsorge für Jungen und Mädchen“, im nordostbrasilianischen Recife.

Das Projekt CAMM existiert seit 1986 und wird von einem Ehepaar geleitet. Es betreibt eine Kindertagesstätte für Straßenkinder, in der momentan ca. 150 Kinder betreut werden. Die Kinder erhalten unter anderem Unterstützung für die Schule, da sie sonst nicht in der Lage wären, dem Unterricht zu folgen. Neben der Kindertagesstätte betreibt CAMM ein Haus für Jugendliche, das sie selbst verwalten können. Das Projekt CAMM wird seit langem von dem „Freundeskreis Arche Nova“ gefördert (http://www.archenova-muenchen.de).

Der Weltladen bietet außerdem ein kleines Sortiment von Fair gehandelten Produkten aus Brasilien an, einem Land, in dem der Faire Handel bisher noch nicht sehr verbreitet ist.

 

27. Februar 2014

Der Freisinger Weltladen erinnert an den Weltgebetstag 2014
Der Freisinger Weltladen erinnert an den „Weltgebetstag der Frauen“ am Freitag, 7. März 2014. Aus diesem Anlass bietet der Weltladen Fair gehandelte Produkte aus Ägypten an. Darunter sind Datteln und Sesamriegel der ägyptischen Organisation „Sekem“, die sich den Themen Fairer Handel, Umweltschutz, Gesundheit und Bildung zuwendet. Außerdem werden Glasvasen der Initiative „Yadawee“ angeboten, die sich um die Erhaltung des ägyptischen Kunsthandwerks bemüht.

Der Weltgebetstag der Frauen wird seit 1927 von Frauen verschiedener christlicher Konfessionen gefeiert und jedes Jahr von Frauen eines anderen Landes vorbereitet. Er steht dieses Jahr unter dem Motto „Wasserströme in der Wüste“ und wird von Frauen aus Ägypten vorbereitet. Die Organisatoren wollen auf den Blick auf die in Ägypten gefährdete Ressource Wasser sowie auf die Situation der Frauen und der christlichen Minderheit in Ägypten lenken. Die Fair-Handelsorganisation El Puente stellt traditionell zum Weltgebetstag ein spezielles Sortiment zusammen.



 

2013

 

10. September 2013
Der Freisinger Weltladen beteiligt sich an der „Fairen Woche“
Anlässlich der „Fairen Woche“ lädt der Freisinger Weltladen am Samstag, 14. September, dazu ein, sich an einer Unterschriftenaktion zu beteiligen. Mit dieser soll die Bundesregierung aufgefordert werden, die Rechte von Kleinbauern zu stärken und kleinbäuerliche, umwelt- und klimafreundliche Produktionsweisen weltweit zu fördern. Die Unterschriften, die schon seit Mai gesammelt werden, sollen nach der Bundestagswahl an die neu gewählte Bundesregierung übergeben werden. Außerdem ist im Weltladen ein Rezeptheft mit Rezepten aus fair gehandelten Produkten erhältlich, das anlässlich der Fairen Woche herausgegeben wird. Der Weltladen veranstaltet außerdem einen Bazarverkauf und schenkt fair gehandelten Kaffee aus. Die Aktion findet bei gutem Wetter im Freien und bei schlechtem im Laden statt und dauert von 9 bis 13 Uhr. Die „Faire Woche“, die vom 13. bis 27. September dauert, wird deutschlandweit begangen und findet heuer unter dem Motto „Fairer Handel. Faire Chancen für alle“ statt. Sie wird vom „Forum Fairer Handel“, einem Netzwerk verschiedener Fairhandels-Organisationen in Deutschland, organisiert.

 

19. Juni 2013

Neuer Vorstand

Der Verein „Partnerschaft Eine Welt Freising e.V.“ hat einen neuen Vorstand. Die Mitgliederversammlung wählte am vergangenen Montag Miriam Ostermaier zur Zweiten Vorsitzenden. Monika Vogel, die das Amt der Zweiten Vorsitzenden lange ausgeübt hatte, hatte sich nicht mehr zur Wahl gestellt. Die Erste Vorsitzende, Kornelia Schredl, und Ingrid Oberle (Kassierin) wurden in ihren Ämtern bestätigt.

 

11. Juni 2013
Mitgliederversammlung des Vereins „Partnerschaft Eine Welt Freising e.V.“
Der Verein „Partnerschaft Eine Welt Freising e.V.“ lädt seine Mitglieder am Montag, 17. Juni 2013, zur diesjährigen Mitgliederversammlung ein. Auf der Tagesordnung steht unter anderem die Neuwahl des Vereinsvorstandes. Die Mitgliederversammlung findet im St. Georgshaus am Rindermarkt statt, Beginn ist um 19 Uhr.

 

06. Mai 2013
Einladung zum Weltladentag
Der Freisinger Weltladen beteiligt sich am Samstag, 11. Mai, am bundesweiten Weltladentag. Mit dem Slogan „ZU VIEEL ISST ZU WNIG“ lenkt der Weltladen die Aufmerksamkeit auf die ungerechte Verteilung im Agrar- und Ernährungssystem. Während im globalen Norden industrielle Massenproduktion von Billiglebensmitteln und Lebensmittelverschwendung im Fokus stehen, gibt es in den sogenannten Entwicklungsländern eine chronische Nahrungsmittelunterversorgung.

Am Vormittag informiert vor dem Weltladen in der Ziegelgasse eine Wandzeitung über die Ursachen der Ernährungskrise in den Ländern des Südens. Außerdem werden Unterschriften gesammelt, mit der die neue Bundesregierung nach der Bundestagswahl aufgefordert werden soll, die Rechte von Kleinbauern zu stärken und kleinbäuerliche, umwelt- und klimafreundliche Produktionsweisen weltweit zu fördern.

 

21. März 2013

Ausstellung „Mahlzeit!“ im St.-Georg-Haus
Der Verein Partnerschaft Eine Welt Freising e.V. lädt zur Eröffnung der Ausstellung „Mahlzeit! Ein Planet. 9 Milliarden. Alle satt“ im Foyer des St.-Georg-Hauses am Mittwoch, 27. März, ein. Die Ausstellung, die von
der Entwicklungshilfeorganisation Oxfam konzipiert ist und von „Partnerschaft Eine Welt Freising e.V.“ nach Freising gebracht wurde, stellt in zehn Bildtafeln die Ursachen der globalen Ernährungskrise dar. Dazu zählen unter anderem die Spekulation mit Nahrungsmitteln, die Verwendung von Pflanzen für die Produktion von Biosprit und das sogenannte „Landgrabbing“, der Aufkauf von Land und Wasser in Entwicklungsländern durch Agrarkonzerne, Staaten und Investmentfonds. Gleichzeitig zeigt die Ausstellung Lösungsansätze auf, wie das weltweite Hungerproblem bekämpft werden kann. Die Ausstellung wird am 27. März um 18.30 Uhr durch Stadtpfarrer Michael Schlosser eröffnet und ist bis Ende April zu den Öffnungszeiten des St.-Georg-Hauses zu sehen.

 

24. Februar 2013

Weltgebetstag 2013 -
Motto „Ich war fremd – ihr habt mich aufgenommen“
Der Freisinger Weltladen erinnert an den „Weltgebetstag der Frauen“ am Freitag, 1. März 2013. Aus diesem Anlass bietet der Weltladen Fair gehandelte Produkte aus Südamerika, Afrika und Asien an, unter anderem aus dem französischen Übersee-Departement Französisch-Guayana.

Der Weltgebetstag der Frauen wird seit 1927 von Frauen verschiedener christlicher Konfessionen gefeiert und jedes Jahr von Frauen eines anderen Landes vorbereitet. Er steht dieses Jahr unter dem Motto „Ich war fremd – ihr habt mich aufgenommen“ und wird von Frauen aus Frankreich vorbereitet. Die Fair-Handelsorganisation El Puente stellt traditionell zum Weltgebetstag ein spezielles Sortiment zusammen und nimmt die Wahl Frankreichs zum diesjährigen Weltgebetstagsland zum Anlass, um den Blick auf ehemalige französische Kolonien sowie heutige Überseegebiete zu lenken.

 

13. Februar 2013

Unterschriftenaktion gegen Staudamm-Projekt im Regenwald
Der Verein Partnerschaft Eine Welt Freising e.V. unterstützt eine Unterschriftenaktion gegen den geplanten Belo-Monte-Staudamm in Brasilien. Mit der Aktion soll der Münchner Rückversicherer Munich Re aufgefordert werden, aus dem Projekt auszusteigen, bis die Auflagen erfüllt und die anhängigen gerichtlichen Klagen entschieden sind.

Das Belo-Monte-Projekt sieht vor, am Xingu-Fluss im Amazonasbecken den drittgrößten Staudamm der Welt zu bauen. Das Projekt steht seit langem in der Kritik, weil die ansässige indigene Bevölkerung zwangsumgesiedelt werden soll und durch die Abholzung und Überflutung Regenwald vernichtet wird. Die Eintragung in die Unterschriftenlisten ist im Freisinger Weltladen (Ziegelgasse 10) möglich.

 


 

2012

 

24. September 2012

Vortrag über Fairen Handel in Thailand
Der Verein Partnerschaft Eine Welt Freising e.V. lädt am Montag, 1. Oktober, zu einem Vortrag zur Arbeit des Fairen Handels in Thailand ein. Boonjira Tanruang, die Geschäftsführerin der thailändischen Nicht-Regierungs-Organisation „Green Net“, und Chuthima Moungmum, Reisbäuerin und Mitglied dieser Organisation, berichten über ihre Arbeit und die Wirkungen des Fairen Handels in Thailand. Die Organisation Green Net ist ein Dachverband thailändischer Produzenten-Kooperativen. Sie besteht seit 1993 und bemüht sich, die ökologische Landwirtschaft zu fördern und einen Fairen Absatzmarkt für die Produkte der in der Organisation zusammengeschlossenen Kleinbauern zu schaffen. Der Vortrag wird durch Bildmaterial veranschaulicht. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zur Diskussion, die zum Austausch zwischen den Erzeugern und den Konsumenten Fair gehandelter Produkte beitragen und den Vertretern der thailändischen Produzenten die Gelegenheit bieten soll, auch ihrerseits die Verbraucher bzw. die Akteure des Fairen Handels in Deutschland kennenzulernen. Der Vortrag findet im Großen Saal des St.-Georg-Hauses am Rindermarkt statt, Beginn ist um 19.30 Uhr.

 

10. September 2012

Bazarverkauf und Oliven-Verkostung anlässlich der „Fairen Woche“

Anlässlich der „Fairen Woche“ veranstaltet der Freisinger Weltladen am Samstag,15. September, einen Bazarverkauf und eine Verkostung von Fair gehandelten Olivenprodukten. Diese stammen aus Palästina und werden von der Fairhandels-Initiative „Canaan Fair Trade“ bezogen, die dieses Jahr im Fokus der Fairen Woche steht. Die Aktion findet bei gutem Wetter im Freien und bei schlechtem im Laden statt und dauert von 9 bis 13 Uhr. Die „Faire Woche“, die vom 14. bis 28. September dauert,wird deutschlandweit begangen und findet heuer unter dem Motto „Zukunft gestalten. Fair handeln!“ zum zwölften Mal statt. Sie wird vom „Forum Fairer Handel“ organisiert und will mit Bezug auf die diesjährige UN-Nachhaltigkeits-Konferenz „Rio+20“ den Beitrag des Fairen Handels zu einer nachhaltigen Entwicklung herausstellen.

 

05. September 2012

Vortrag über Aufenthalt in Tansania
Der Verein Partnerschaft Eine Welt Freising e.V. lädt am Montag, 10. September, zu einem Vortrag zum Thema Entwicklungszusammenarbeit in Tansania ein. Miriam Ostermaier berichtet über ihren dreimonatigen Volunteer-Aufenthalt in Tansania, der von dem Freisinger Verein Marafiki wa Afrika vermittelt wurde. Der Bericht über ihre Erfahrungen in dem ostafrikanischen Land wird durch Bilder veranschaulicht. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zur Diskussion. Der Vortrag findet im Großen Saal des St.-Georg-Hauses am Rindermarkt statt, Beginn ist um 20 Uhr.

 

23. Juni 2012

Verein Partnerschaft Eine Welt Freising feiert 30-jähriges Jubiläum
Vor 30 Jahren, im Jahr 1982, wurde der Verein Partnerschaft Eine Welt Freising e.V., der Träger des Freisinger Weltladens, gegründet. Dieses Jubiläum feiert der Verein am Freitag, 6. Juli, in der Hochschulgemeinde Freising in der Hohenbachernstraße 9. Als Referent hat sich Gebhardt Dirschler, einer der Vorsitzenden des Weltladen-Dachverbands angekündigt, der einen Vortrag über den Fairen Handel halten wird. Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt, für die Kinder gibt es ein Kinderprogramm mit Kinderschminken und Märchenvorlesen. Das Fest beginnt um 16 Uhr und endet gegen 22 Uhr.

Neben der Trägerschaft des Freisinger Weltladens fördert der Verein Partnerschaft Eine Welt Freising Projekte in den Ländern Afrikas, Lateinamerikas und Asiens und betreibt Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit zu entwicklungspolitischen Themen in Freising.

 

01. Mai 2012

„Kleinbauern säen die Zukunft“ – eine Aktion zum Weltladentag 2012
„Kleinbauern säen die Zukunft“ – unter diesem Motto findet dieses Jahr die Kampagne „Öko plus fair ernährt mehr“ statt, die gemeinsam vom Weltladen-Dachverband e.V. und von Naturland e.V. getragen wird. An dieser Kampagne beteiligt sich der Freisinger Weltladen anlässlich des Weltladentags am Samstag, 12. Mai. Die Kampagne möchte darauf aufmerksam machen, dass die Kombination von ökologischem Landbau und Fairem Handel einen wichtigen Ansatz zur Lösung des Welternährungsproblems darstellt. Kleinbauern spielen hierbei eine entscheidende Rolle, da sie etwa 70 Prozent der weltweit geerneteten Lebensmittel erwirtschaften. Die Kampagne möchte deshalb auch dazu aufrufen, kleinbäuerliche Strukturen stärker zu fördern. Die Kampagne hat dieses Jahr drei Partner: Kleinbauern-Zusammenschlüsse aus Thailand, Sri Lanka und von den Philippinen, die die Sozial-, Umwelt- und Klimaverträglichkeit ihrer Wirtschaftsweise herausstellen. Dem gegenseitigen Kennenlernen zwischen den Produzenten der Fair gehandelten Lebensmittel und deren Konsumenten dient eine Kartenaktion: Für jede der drei Kooperativen gibt es eine Doppel-Postkarte, die aus einem Flyer und einer Aktionskarte besteht. Auf dem Flyer richtet sich ein Mitglied der Kooperative an die Konsumenten mit einer persönlichen Botschaft zu seiner Zukunft. Auf dem zweiten Teil der Karte haben die Konsumenten die Möglichkeit, Aussagen über die eigene Zukunft zu machen. Die Karten sollen erst in Deutschland ausgestellt und dann an die Kooperativen eingesandt werden.

 

22. Februar 2012:

Der Freisinger Weltladen beteiligt sich am Weltgebetstag der Frauen 2012
Am 2. März 2012 beteiligt sich der Freisinger Weltladen am „Weltgebetstag der Frauen“. Er findet unter dem Motto „Steht auf für Gerechtigkeit“ statt, in seinem Fokus steht dieses Jahr Malaysia.

Der Weltgebetstag der Frauen wird seit 1927 von Frauen verschiedener christlicher Konfessionen gefeiert und jedes Jahr von Frauen eines anderen Landes vorbereitet. Sein Ziel ist es, auf die Situation von Frauen in diesem Land aufmerksam zu machen und zu solidarischem Handeln mit ihnen aufzurufen. Der Weltladen bietet aus diesem Anlass Kunsthandwerk sowie Fair gehandelte Lebensmittel aus Malaysia an, u.a. Frühstücks-Cerealien mit Bajong-Reis, einer alten Reissorte, die im malaysischen Teil der Insel Borneo angebaut wird. Die Produkte werden von der Fair-Handelsorganisation El Puente bezogen, die ein spezielles Sortiment zum Land des Weltgebetstag zusammenstellt.

Am 2. März ist der Weltladen im Anschluss an den Gottesdienst zum Weltgebetstag ab ca. 19.45 Uhr im St.-Georg-Haus mit einem Informations- und Verkaufsstand vertreten. Außerdem liegt im Weltladen eine Petition aus, die vom Deutschen Weltgebetstag-Komitee und von der malaysischen Frauenrechtsorganisation Tenaganita verfasst wurde und in der die malaysische Regierung aufgefordert wird, die Situation von weiblichen Haushaltsangestellten, die in Malaysia vielfach unter menschenunwürdigen Bedingungen arbeiten müssen, zu verbessern und eine Konvention der Internationalen Arbeitsorganisation umzusetzen, die arbeitsrechtliche Standards für Haushaltsangestellte setzt. Die Eintragung in diese Petition ist bis Mitte April 2012 möglich.

 

2. Februar 2012:

Der Verein „Partnerschaft mit der Dritten Welt Freising e. V.“ ändert seinen Namen

Der Verein „Partnerschaft mit der Dritten Welt Freising e. V.“ ändert seinen Namen in „Partnerschaft Eine Welt Freising e.V.“. Damit bringt der Verein ein Umdenken in der Entwicklungshilfearbeit zum Ausdruck, das den Begriff der „Dritten Welt“ durch den der „Einen Welt“ ersetzt und so die Partnerschaft auf Augenhöhe und die gemeinsame Verantwortung für die eine Welt betont.

Der Verein, dessen Vorstand aktuell aus Kornelia Schredl (1. Vorsitzende), Monika Vogel (2. Vorsitzende) und Ingrid Oberle (Kassierin) besteht, existiert seit 1982 und bemüht sich, faire und gerechte Beziehungen mit den Ländern des Südens aufzubauen. Er ist Träger des Freisinger Weltladens, der fair gehandelte Produkte anbietet, fördert Projekte in den Ländern Afrikas, Lateinamerikas und Asiens und betreibt Bildungs-und Öffentlichkeitsarbeit zu entwicklungspolitischen Themen in Freising.